Was sie einbringen können? Baur berichtete, er habe in Schottland gelernt, wie tief stehende Gegner zu knacken sind - ein Problem, mit dem sich die Nationalelf schwer tut. In der Aufstiegssaison mit Paderborn und nun in Glasgow habe er Spaß gefunden daran, "eklige Arbeit zu machen, zu kämpfen und mein Herz auf dem Platz zu lassen. Vor und zurück zu sprinten, Zweikämpfe zu führen." Körperlich sei er nicht der Stärkste, sagte der 22-Jährige (1,72 m groß), doch könne er "den Gegenspielern wehtun. Da bin ich mittlerweile auf einem super Niveau, dass ich sowohl mit als auch gegen den Ball Input haben kann."
Auch der Stuttgarter Verteidiger Jeltsch will sich am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF und Flashscore-Audioreportage) in München gegen Serbien und am Sonntag in Thessaloniki gegen Griechenland "natürlich zeigen, meine Stärken reinbringen, um dem Team zu helfen, das Trainerteam von meinen Qualitäten überzeugen und gut in die Mannschaft reinkommen". Sein Spielstil, glaubt er, passe zu Klopps Idee: "Ich bin ein aggressiver Verteidiger. Mutig, auch offensiv denkend, aggressiv nach vorne verteidigend."
Janelt freut sich auf Klopp-Premiere
Die Benchmark sei der Weltmeister. "Wenn man so Länder sieht wie Spanien, das den Fußball gerade dominiert - da wollen wir auch hinkommen", sagte der 22-Jährige, der schon mit der U17 Welt- und Europameister war (2023).
Janelt sieht Parallelen zwischen den Anforderungen bei seinem Klub und Klopps Ansatz. "In Brentford spielen wir aggressiv gegen den Ball, egal gegen wen - wir versuchen, unserer Linie treu zu bleiben." Er selbst sieht sich als "Teamspieler", berichtete der Mittelfeldmann: "Ich mache die Drecksarbeit für die Jungs vor mir. Ich versuche, ihnen den Weg freizuschaffen."
Außerdem sei er "ein gutes Bindeglied zwischen den Älteren und den Jüngeren. Ich glaube, dass da meine Stärken sind. Dass ich auch relativ präsent bin und meine Meinung sage. Ich versuche, viel zu kommunizieren auf dem Spielfeld. Ich glaube, das kann der Mannschaft sehr helfen."
