Kroatien ging nach der deutlichen Niederlage gegen England hochmotiviert in die Partie und belohnte sich in der 17. Minute durch Ivan Perisic, der nach einem parierten Schuss von Igor Matanovic per Kopf zur verdienten Führung traf.
Spanien tat sich defensiv wie offensiv lange schwer, auch wenn Mikel Oyarzabal und Lamine Yamal kurz vor der Halbzeit beinahe den Ausgleich erzielt hätten. Erst in der 61. Minute gelang dem zur Pause eingewechselten Mikel Merino nach Vorarbeit von Dani Olmo der 1:1-Ausgleichstreffer.
In der Schlussphase schwächte sich Kroatien selbst, als Perisic nach einem Foul an Marc Cucurella mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. In Überzahl drängte Spanien auf den Siegtreffer, den erneut Mikel Merino kurz vor dem Abpfiff erzielte. Nach Zuspiel von Martin Zubimendi schoss der Arsenal-Profi unhaltbar zum 2:1-Endstand ein.
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Damit feierte Spanien den vierten Sieg im vierten Spiel der Gruppe A3, während Kroatien die zweite Niederlage in Folge hinnehmen musste.
Kane lässt England jubeln
England dominierte unterdessen seine Partie im Wembley-Stadion von Beginn an mit viel Ballbesitz und Spielfreude. In der 26. Minute gingen die Gastgeber in Führung, als Tschechiens Bundesliga-Legionär Vladimir Coufal eine Flanke von Harry Kane unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Noch vor der Pause erhöhte der Jubilar selbst per Volleyschuss nach einer Vorlage des starken Morgan Rogers auf 2:0.
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Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht: Kane baute die Führung nach einer Ecke von Lewis Hall per Kopfball auf 3:0 aus. Tschechien fand offensiv über die gesamte Spieldauer nahezu nicht statt und verzeichnete kaum nennenswerte Torannäherungen.

3:0 hieß es auch in der Partie zwischen der Schweiz und Nordmazedonien, wobei die Eidgenossen mit einem lange Zeit zähen Gegner zu kämpfen hatte. Nach dem Führungstreffer durch Augsburgs Fabian Rieder vor der Pause legten der Ex-Freiburger Johan Manzambi und Serie-A-Legionär Dan Ndoye nach der Unterbrechung nach.
Während Schottland im Parallelspiel eine Führung gegen Slowenien verspielte und am Ende vor heimischer Kulisse eine 1:2-Niederlage hinnehmen musste, zitterte sich Albanien durch einen Elfmeter in der dritten Minute der Nachspielzeit zu einem 2:1-Erfolg gegen Fußballzwerg San Marino.
