Messi glänzt, Gastgeber scheitern: Die Tops & Flops vom WM-Achtelfinale

Messi glänzt, Gastgeber scheitern: Das bleibt vom WM-Achtelfinale
Messi glänzt, Gastgeber scheitern: Das bleibt vom WM-AchtelfinaleJustin Setterfield / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP / Profimedia

Das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist abgeschlossen. Europas Teams dominieren das Viertelfinale, Lionel Messi prägt das Turnier – während die drei Gastgeber bereits ausgeschieden sind.

Top - Aufmüpfige Marokkaner, souveräne Europäer

Sechs der acht Viertelfinalisten kommen aus Europa. Damit setzt sich ein Trend fort, der den internationalen Fußball seit Jahren prägt. Die europäischen Nationalteams profitieren von der hohen Qualität ihrer Ligen, professionellen Nachwuchsarbeit und der großen Leistungsdichte.

Neben den sechs europäischen Vertretern schafften nur Titelverteidiger Argentinien sowie Marokko den Sprung unter die letzten Acht. Für die afrikanischen Teams endete ein insgesamt starkes Turnier damit weitgehend im Achtelfinale, nachdem zuvor neun der zehn Starter die Gruppenphase überstanden hatten. Alle asiatischen Mannschaften, außer Japan, waren bereits vor Beginn der K.O.-Runde ausgeschieden.

 

 

Flop - Gastgeber verabschieden sich früh

Mit den USA, Kanada und Mexiko mussten alle drei Gastgeber im Achtelfinale die Segel streichen. Besonders für die Vereinigten Staaten könnte das Auswirkungen auf die Stimmung im weiteren Turnierverlauf haben, da sämtliche restlichen WM-Partien dort ausgetragen werden.

Dennoch bleibt die Hoffnung, dass die Auftritte der US-Auswahl dem Fußball langfristig zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Auch Kanada zog trotz des Ausscheidens ein positives Fazit und sieht die WM als wichtigen Schritt für die Entwicklung des Sports im eigenen Land.

Flop - Infantino, Trump und ihr handfester Skandal

Für Diskussionen sorgte die Aufhebung der Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun. Die FIFA erlaubte dem Angreifer nach einer Überprüfung den Einsatz im Achtelfinale gegen Belgien, nachdem US-Präsident Donald Trump laut FIFA mit Präsident Gianni Infantino über den Fall gesprochen hatte.

 

Folarin Balogun war gegen Belgien doch spielberechtigt
Folarin Balogun war gegen Belgien doch spielberechtigtTom Jones / Zuma Press / Profimedia

 

Die Entscheidung löste Kritik aus und nährte erneut Debatten über die Unabhängigkeit der FIFA. Auch Ex-Präsident Joseph Blatter äußerte sich kritisch zum Vorgehen des Weltverbandes.

Top - Schweiz schreibt an ihrem WM-Märchen

Für eine der größten positiven Überraschungen des Turniers sorgt weiterhin die Schweiz. Die Eidgenossen erreichten nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Kolumbien erstmals seit vielen Jahren wieder das Viertelfinale einer Weltmeisterschaft und bestätigten damit ihre starke Entwicklung auf der internationalen Bühne. Die Mannschaft überzeugte erneut mit großer Defensivstabilität, taktischer Disziplin und starken Nerven vom Punkt.

Der Lohn ist nun ein Viertelfinal-Duell mit Titelverteidiger Argentinien. Gegen Lionel Messi und Co. geht die Schweiz zwar als Außenseiter in die Partie, hat mit ihren bisherigen Leistungen aber gezeigt, dass sie jedem Gegner Probleme bereiten kann. Nach dem Achtelfinal-Erfolg wächst im Nachbarland die Hoffnung, das bisher beste WM-Ergebnis der Verbandsgeschichte noch einmal übertreffen zu können.

Top - Messi, Messi, immer wieder Messi

Sportlich bleibt Lionel Messi die prägende Figur dieser Weltmeisterschaft. Der argentinische Superstar führte den Titelverteidiger mit einem Tor und einer Vorlage zum Achtelfinal-Erfolg gegen Ägypten und baute seinen WM-Torrekord auf 21 Treffer aus. Obwohl der 39-Jährige einen Elfmeter vergab, gilt er bislang als einer der herausragenden Spieler des Turniers.

 

 

Für Cristiano Ronaldo endete die Weltmeisterschaft dagegen mit dem Aus Portugals gegen Spanien. Der 41-Jährige verabschiedete sich damit ohne den ersehnten WM-Titel von der größten Bühne des internationalen Fußballs. Seine Leistung wurde in internationalen Medien kritisch bewertet und dürfte den Schlusspunkt seiner WM-Karriere markieren.

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