"Ich habe dort ganz viele besondere Erinnerungen sammeln dürfen, weil es ein sehr intensives Jahr war", sagt Füllkrug im Gespräch mit werder.de. Die Atmosphäre im Stadion sei "schwer zu beschreiben", besonders wenn er "an die Champions-League-Nächte denke". Doch genieße er nun den "Zusammenhalt" an der Weser, erzählt Füllkrug: "Hier in Bremen hat man eine sehr enge Verbindung zu den Fans, man ist sehr nah dran."
Stadion mit "gewisser Wucht"
Sein starker Saisonstart mit drei Toren aus vier Spielen beweist, wie wohl sich Füllkrug nach seiner Odyssee fühlt, die ihn von Bremen nach Dortmund, über London (West Ham) und Mailand und wieder zurück führte. "Ich habe mich für den emotionalen Weg entschieden, hier zu Werder zurückzugehen. Damit bin ich auch ein gewisses Risiko eingegangen. Das hat sich jetzt schon gelohnt", sagte der 33-Jährige. Gegen den BVB soll der Aufwärtstrend weitergehen.
Füllkrug meint, ein Rezept für das Auswärtsspiel beim Tabellenführer zu kennen. "Das Stadion bringt eine gewisse Wucht mit sich. Genauso kann man es dem Stadion als Gegner aber auch schwermachen, wenn man den BVB kleinhält und ihnen wenig Torchancen zugesteht. Dann kann im Stadion schon mal ein bisschen Unruhe aufkommen", sagt er. Die Erwartungshaltung in Dortmund sei immer groß, das könne man für sich nutzen.
Zu viel verraten wollte Füllkrug allerdings noch nicht. "Mal schauen, welche Herangehensweise wir wählen: Ob wir das Spiel ein bisschen langsamer gestalten, ob wir es schnell und dynamisch gestalten und selber versuchen, hoch zu attackieren", sagt er und kündigt an: "Der BVB kann sich darauf gefasst machen, dass wir bereit sind und marschieren wollen."
