
Letzte Chance für Rapid
SK Rapid – FC Red Bull Salzburg | Sonntag, 8. März, 17:00 Uhr | Allianz Stadion
Nachdem der SK Rapid die Meistergruppe in Altach in den letzten Minuten verspielt hat, steht der Klassiker gegen Salzburg einmal mehr unter besonderen Vorzeichen. Die Hütteldorfer konnten in den letzten 38 Bundesliga-Duellen lediglich drei Siege gegen die Mozartstädter feiern – alle davon im eigenen Stadion.
Die Bullen sind seit sieben Bundesliga-Gastspielen in Wien ungeschlagen und haben in jedem Auswärtsspiel dieser Saison getroffen. Rapid steht hingegen im eigenen Stadion unter Druck. Mit bisher 14 Punkten aus zehn Heimspielen droht der schwächste Heim-Grunddurchgang der Vereinsgeschichte. Fest steht: Um in die Meistergruppe einzuziehen, muss Rapid im Allianz Stadion punkten. Bei einem Unentschieden wäre man sogar auf Schützenhilfe von den anderen Plätzen angewiesen.
Hartberg mit guten Karten
TSV Hartberg – FC Blau-Weiß Linz | Sonntag, 8. März, 17:00 Uhr | Profertil Arena Hartberg
Seit Monaten präsentiert sich der TSV Hartberg als eines der formstärksten Teams der Liga. Nur eines der letzten 13 Bundesliga-Spiele wurde verloren, zudem kassierten die Oststeirer im selben Zeitraum die wenigsten Gegentore aller Teams. Entsprechend gut stehen die Karten für eine Teilnahme an der Meistergruppe. Bei einem Sieg oder Remis steht Hartberg sicher im oberen Play-off.
Ganz anders die Situation bei Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher konnten nur eines ihrer letzten zwölf Spiele gewinnen und kassierten in jeder dieser Partien mindestens ein Gegentor. Als Tabellenschlusslicht erwartet Blau-Weiß ein beinharter Abstiegskampf in der Qualifikationsgruppe der ADMIRAL Bundesliga.
Altach darf hoffen
SK Sturm Graz – SCR Altach | Sonntag, 8. März, 17:00 Uhr | Merkur Arena
Sturm Graz empfängt mit Altach einen Gegner, gegen den die Steirer traditionell erfolgreich sind. Seit neun Bundesliga-Duellen ist Sturm gegen die Vorarlberger ungeschlagen und gewann sieben davon.
Altach kommt allerdings mit Rückenwind aus dem erfolgreichen Cup-Halbfinale in Salzburg nach Graz-Liebenau. Die Vorarlberger sind im Kalenderjahr 2026 noch ungeschlagen und holten mit acht Punkten den besten Wert aller Teams seit der Winterpause. Gewinnen die Altacher in Graz, dürfen sie bei einer Rapid-Niederlage ebenfalls den Gang in die Meistergruppe antreten.

Die Ausgangslage zählt
LASK – Wolfsberger AC | Sonntag, 8. März, 17:00 Uhr | Raiffeisen Arena
Der Wolfsberger AC ist aktuell so etwas wie ein Angstgegner für den LASK. Die Kärntner gewannen die letzten fünf Bundesliga-Duelle gegen die Linzer und trafen in den vergangenen neun Aufeinandertreffen immer. Das war allerdings der alte WAC. Aktuell ist man fix in der Qualifikationsgruppe.
Seit der Rückkehr von Ex-WAC-Trainer Dietmar Kühbauer überzeugte der LASK mit starken Ergebnissen und sammelte im Vergleichszeitraum die meisten Punkte der Liga. Zuletzt gerieten die Athletiker jedoch ins Stocken und warten seit drei Spielen auf einen Sieg. Sowohl der LASK als auch die Wölfe wollen sich am Sonntag eine gute Ausgangsposition für die Spiele nach der Punkteteilung schaffen.
Ried mit Restchance
SV Ried – FK Austria Wien | Sonntag, 8. März, 17:00 Uhr | BWT Oberösterreichische Arena
Die SV Ried präsentiert sich im eigenen Stadion seit Monaten stabil und verlor nur eines der letzten sieben Heimspiele. Gegen Austria Wien wartet allerdings eine schwierige Aufgabe. Die Wiener gewannen die letzten vier direkten Duelle und erzielten dabei jeweils mindestens drei Tore.
Besonders interessant wird das Duell bei Standardsituationen. Beide Teams gehören zu den gefährlichsten der Liga bei ruhenden Bällen. Die Austria traf bereits 15-mal nach Standards, Ried folgt mit 14 Treffern knapp dahinter. Während die Veilchen die Teilnahme an der Meistergruppe bereits fixieren konnten, haben die Wikinger noch eine kleine Chance, sich einen Platz darin zu sichern. Dafür müsste man gegen die Austria siegen, Rapid parallel verlieren und Altach nicht gewinnen.

Showdown im Tivoli
WSG Tirol – Grazer AK | Sonntag, 8. März, 17:00 Uhr | Tivoli Stadion Tirol
Die WSG Tirol konnte in der Bundesliga bisher noch kein Spiel gegen den Grazer AK gewinnen. In fünf Duellen gab es vier Unentschieden und eine Niederlage. Allerdings befinden sich die Tiroler im Aufwind und holten seit der Winterpause sieben Punkte. Auch sie haben noch theoretische Chancen auf die Meistergruppe. Bei einem Sieg gegen den GAK müssten zeitgleich Rapid verlieren, Ried und die WSG dürften nicht gewinnen.
Der GAK konnte zuletzt eine Serie von fünf sieglosen Spielen mit einem Erfolg gegen Ried beenden. Am Tivoli müssen die Rotjacken allerdings auf Beres Owusu verzichten, der im Hinspiel zwei Tore erzielt hatte. Er fehlt aufgrund einer Gelbsperre.
