
Salzburg souverän an der Spitze
FC Red Bull Salzburg – TSV Egger Glas Hartberg | So, 01.03.2026, 17:00 Uhr | Red Bull Arena
Der TSV Hartberg ist so etwas wie der Lieblingsgegner der Bullen. In 19 Bundesliga-Duellen konnte Red Bull Salzburg 17 Siege und zwei Unentschieden einfahren und ist somit gegen die Oststeirer noch ungeschlagen. Besonders beeindruckend: In jedem dieser Spiele trafen die Bullen. Insgesamt erzielten sie 65 Tore, was den historischen Höchstwert in den ersten 19 Aufeinandertreffen zweier Teams darstellt.
Mit dem jüngsten 5:1-Erfolg beim LASK unter Neo-Trainer Daniel Beichler setzten die Bullen auch im Titelkampf ein Ausrufezeichen. Fünf Treffer bei einem Trainer-Debüt in der Fremde gab es zuvor noch nie. Doch Hartberg hält eine bemerkenswerte Serie aufrecht. Die Oststeirer haben nur eine Niederlage aus den letzten zwölf Partien kassiert und gehören seit Oktober zu den punktbesten Teams der Liga. Punktet man in Salzburg, stehen die Karten für eine Teilnahme an der Meistergruppe gut.
Stabilisierte Grazer treffen auf wankenden WAC
RZ Pellets WAC – SK Puntigamer Sturm Graz | So, 01.03.2026, 17:00 Uhr | Lavanttal-Arena
Zwar ist der Wolfsberger AC seit fünf Bundesliga-Duellen gegen Sturm Graz ungeschlagen, doch die Gegenwart bereitet Sorgen. Sechs Niederlagen aus den letzten acht Spielen bedeuten einen klaren Negativtrend. Ausgerechnet gegen eine stabilisierte Grazer Mannschaft wollen sich die Kärntner aus dem Negativstrudel befreien.
Unter Trainer Fabio Ingolitsch wirkt Sturm wieder einigermaßen gefestigt. Mit zwei kämpferischen Siegen aus drei Spielen und lediglich einem Gegentor in der Bundesliga im Jahr 2026 präsentieren sich die Grazer deutlich stabiler in der Defensive als noch zum Jahresende. Auffällig ist zudem die Distanzstärke der Steirer, während der WAC ligaweit die meisten Gegentreffer aus der Ferne kassierte. Ein Detail, das am Sonntag spielentscheidend werden könnte.
Spitzenspiel mit Torgarantie
FK Austria Wien – LASK | So, 01.03.2026, 17:00 Uhr | Generali-Arena
Der FK Austria Wien ist daheim seit vier Spielen gegen den LASK ungeschlagen und gewann zuletzt zwei Heimspiele in Serie. Ein dritter Heimerfolg würde eine neue Bestmarke für die Veilchen bedeuten. Allzu einfach dürfte diese Aufgabe jedoch nicht werden.
Beeindruckende Zahlen: Unter Dietmar Kühbauer blieben die Linzer in 47 Bundesliga-Spielen nie zweimal in Folge ohne Punkte. Auswärts ist man in dieser Ära sogar noch ungeschlagen. Führt der LASK, gewinnt er. Zehnmal lag man vorne, zehnmal ging man als Sieger vom Platz. Die Austria hingegen verspielte ihre einzigen Punkte nach einer Führung ausgerechnet im Hinspiel gegen die Oberösterreicher.

Standards als Tiroler Trumpf
FC Blau-Weiß Linz – WSG Tirol | So, 01.03.2026, 17:00 Uhr | Hofmann Personal Stadion
Die Bilanz zwischen Blau-Weiß Linz und der WSG Tirol ist zwar ausgeglichen, doch ein Trend ist klar erkennbar. Standardsituationen entscheiden diese Duelle zunehmend zugunsten der Tiroler. Die letzten vier Treffer gegen die Linzer fielen allesamt nach ruhenden Bällen.
Überhaupt erzielen die Wattener fast die Hälfte ihrer Saisontore nach Standards – ein Ligaspitzenwert. Blau-Weiß wiederum kassiert anteilig die meisten Gegentore nach Standards. Taktisch scheint die Ausgangslage klar definiert.
Duell um die Meistergruppe
SCR Altach – SK Rapid Wien | So, 01.03.2026, 17:00 Uhr | Stadion Schnabelholz
Der SK Rapid ist seit acht Spielen gegen Altach ungeschlagen und blieb dabei sogar achtmal in Folge ohne Gegentor. Eine derart lange „Zu-Null“-Serie gegen einen Gegner gelang den Hütteldorfern historisch nur äußerst selten. Doch Altach präsentiert sich 2025/26 defensiv wie nie zuvor.
Mit nur 20 Gegentoren stellen die Vorarlberger die beste Abwehr der Liga und übertreffen ihren erwarteten Gegentore-Wert sogar deutlich. Zudem verlor Altach nur eines von zehn Heimspielen, was absoluter Ligabestwert ist. Das Duell im Schnabelholz könnte zudem eine Vorentscheidung im Kampf um die Meistergruppe bringen. Fest steht: Rapid muss, Altach will.

Der Aufsteiger als Favorit
Grazer AK 1902 – SV Oberbank Ried | So, 01.03.2026, 17:00 Uhr | Merkur Arena
Der Grazer AK wartet seit neun Bundesliga-Spielen auf einen Sieg gegen Ried. Eine lange Durststrecke, die bis ins Jahr 2003 zurückreicht. Einfach wird es für den Vorletzten der ADMIRAL Bundesliga am Sonntag nicht, denn die Innviertler spielen als Aufsteiger eine bemerkenswerte Saison. Als Tabellensiebter schielen sie außerdem auf die Meistergruppe.
Mit 28 Punkten nach 20 Runden hat die SV Ried die beste Bilanz seit über einem Jahrzehnt. Besonders gefährlich sind die Wikinger bei Standards: Mit 14 Toren nach ruhenden Bällen stellen sie den Ligahöchstwert auf. Mehr als die Hälfte aller Rieder Treffer entstand auf diesem Weg. Der GAK wird also in der Luft gefordert sein und am Boden gefordert sein.
