Ein Angstgegner zur Rekordjagd
Zum Match-Center: SK Rapid vs. TSV Hartberg | Freitag, 16. Oktober, 19:30 Uhr | Allianz Stadion
Mit sieben Siegen aus acht Spielen, 21 Punkten und vier gewonnenen Heimpartien legt der SK Rapid bislang ein beeindruckendes Tempo vor. Einen besseren Saisonstart verzeichneten die Hütteldorfer lediglich 1987/88. Damals gelangen auch zum bislang letzten Mal fünf Heimsiege zum Auftakt. Gegen Hartberg bietet sich am Freitag die Gelegenheit, diese Bestmarke einzustellen.
Doch ausgerechnet die Oststeirer haben sich stets als unangenehme Gegner erwiesen. Hartberg ist seit drei direkten Bundesliga-Duellen gegen Rapid ungeschlagen. Aus den vergangenen fünf Ligaspielen holte die Mannschaft elf Punkte, nur Rapid sammelte einen Zähler mehr. Unter Johannes Hoff Thorup wartet der Tabellenführer noch auf den ersten Sieg gegen Hartberg.

Heimstärke trifft auf Torhunger
Zum Match-Center: SC Austria Lustenau vs. LASK | Samstag, 17. Oktober, 17:00 Uhr | SUN MINIMEAL Arena
In Lustenau liegen Freud und Leid derzeit eng beieinander. Sieben ihrer acht Saisonpunkte holten die Vorarlberger vor eigenem Publikum. Gleichzeitig verspielte kein anderes Team in der Bundesliga so viele Zähler nach einer Führung wie der Aufsteiger. Bereits zehn Punkte gingen auf diese Weise verloren.
Der LASK bewies hingegen mehrfach seine Comeback-Qualitäten und holte nach Rückständen bereits sechs Punkte. Auch die direkte Bilanz spricht klar für die Linzer, die seit zwölf Bundesliga-Duellen gegen Lustenau ungeschlagen sind. Besonders auswärts ist die LASK-Offensive zuverlässig: Seit 16 Bundesliga-Gastspielen haben die Linzer immer getroffen.

Tor-Garantie im Innviertel
Zum Match-Center: SV Ried vs. FK Austria Wien | Samstag, 17. Oktober, 19:30 Uhr | BWT Oberösterreichische Arena
In Ried gibt es reichlich Grund zur Freude. Sieben Punkte aus den ersten vier Heimspielen sowie zwölf Siege in den vergangenen 18 Bundesliga-Heimpartien inklusive Play-offs sprechen eine deutliche Sprache. Kein anderes Team war in diesem Zeitraum vor eigenem Publikum erfolgreicher. Zudem trafen die Innviertler erstmals in ihrer Bundesliga-Geschichte in jedem der ersten acht Saisonspiele.
Gegen Austria Wien wartet allerdings eine besonders schwierige Aufgabe. Die Violetten gewannen die letzten fünf direkten Duelle und erzielten in den letzten 19 Bundesliga-Partien gegen Ried immer mindestens ein Tor. Auch auswärts zeigt sich die Austria treffsicher: In 20 der letzten 21 Auswärtsspiele gelang zumindest ein Treffer. Können die Veilchen im Innviertel nun auch den erhofften Befreiungsschlag landen?

Daheim hui, auswärts pfui
Zum Match-Center: FC Red Bull Salzburg vs. SCR Altach | Sonntag, 18. Oktober, 14:30 Uhr | Red Bull Arena
Nach acht Spieltagen bleibt der FC Red Bull Salzburg in der Bundesliga weiterhin ungeschlagen. Auch alle vier Heimspiele wurden gewonnen. Gegen Altach hält die Serie in der Red Bull Arena bereits seit 14 Bundesliga-Duellen.
Für die Vorarlberger gestaltet sich das Fußballjahr außerhalb des eigenen Stadions äußerst mühsam. Alle sieben Bundesliga-Siege im Jahr 2026 gelangen zu Hause, auswärts wartet Altach noch auf den ersten Erfolg. Die vergangenen drei direkten Duelle mit Salzburg endeten immerhin alle unentschieden. Ein erneuter Punktgewinn wäre angesichts der Ausgangslage aber durchaus bemerkenswert.

Heimkehr ins Lavanttal
Zum Match-Center: Wolfsberger AC vs. WSG Tirol | Sonntag, 18. Oktober, 14:30 Uhr | Lavanttal-Arena
Für David Gugganig könnte die Begegnung in Wolfsberg ein besonderes Jubiläum werden. Der 29-jährige Abwehrspieler der WSG Tirol steht vor seinem 150. Einsatz in der Bundesliga. 25 seiner bisherigen Partien absolvierte er für den Wolfsberger AC. Gegen seinen ehemaligen Verein sammelte Gugganig zudem bereits zwei Scorerpunkte – mehr als gegen jeden anderen Bundesligisten.
Seit der Ligareform können die Wolfsberger aus ihrer bisherigen Bilanz als Tabellenletzter zumindest Hoffnung schöpfen. In fünf solchen Bundesliga-Partien blieben sie ungeschlagen und gewannen die letzten vier. Auch gegen die WSG spricht die jüngere Heimbilanz für den WAC. In den beiden letzten Duellen im Lavanttal blieb die Mannschaft ohne Gegentor.
Graz im Derbyfieber
Zum Match-Center: SK Sturm Graz vs. Grazer AK | Sonntag, 18. Oktober, 17:00 Uhr | Stadion Graz-Liebenau
Am Sonntag richtet sich der Blick der österreichischen Fußballwelt nach Graz-Liebenau. Die Ausgangslage vor dem Stadtderby spricht für den SK Sturm. Die Schwarz-Weißen gewannen die letzten sechs Bundesliga-Duelle gegen den Grazer AK und sind seit zwölf Liga-Heimspielen ungeschlagen. Bei einem Einsatz könnte Paul-Friedrich Koller sein 100. Bundesliga-Spiel bestreiten. Der Verteidiger war zwischen 2022 und 2023 auch für den GAK in der 2. Liga aktiv.
Die Rotjacken haben wenig Lust auf die Rolle des Außenseiters. Seit vier Bundesliga-Spielen ist der GAK ungeschlagen, nach acht Runden steht er bei neun Punkten – die beste Ausbeute seit dem Wiederaufstieg. Nun wartet mit Sturm allerdings ein Gegner, gegen den die Rotjacken zuletzt sechsmal in Folge verloren haben. Ob die jüngste Formsteigerung ausreicht, um diese Derbyserie zu durchbrechen?
