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Champions-League-Play-off: LASK hofft gegen Celtic auf ein Fußballwunder

Der LASK braucht im Rückspiel gegen Celtic einen Kraftakt für den Aufstieg.
Der LASK braucht im Rückspiel gegen Celtic einen Kraftakt für den Aufstieg.Andrew Milligan / PA Images / Profimedia

Nach dem 0:3 in Glasgow steht der LASK im Rückspiel des Champions-League-Play-offs mit dem Rücken zur Wand. Vor eigenem Publikum wollen die Linzer am Dienstag dennoch ihre kleine Chance auf den erstmaligen Einzug in die Königsklasse nutzen.

Die Ausgangslage könnte kaum schwieriger sein. Um seine Champions-League-Hoffnungen am Leben zu halten, muss der LASK gegen Celtic mindestens drei Tore aufholen. Mut macht den Linzern dabei die Leistung aus dem Hinspiel: In der ersten Hälfte erspielte sich die Mannschaft von Dietmar Kühbauer einige Möglichkeiten, ließ vor dem Tor aber die nötige Effizienz vermissen.

Zum Matchcenter: Celtic Glasgow – LASK

Genau dort soll im Rückspiel angesetzt werden. Stürmer Samuel Adeniran hält drei Treffer vor eigenem Publikum für durchaus möglich. Kapitän Sascha Horvath fordert nach den vergebenen Chancen in Glasgow eine deutlich bessere Chancenverwertung. Trainer Kühbauer setzt auf ein schnelles Tor und hohes Tempo von Beginn an.

 

 

Celtic darf sich noch nicht sicher fühlen

Trotz des komfortablen Vorsprungs will Celtic die Aufgabe in Linz nicht auf die leichte Schulter nehmen. Trainer Martin O’Neill betrachtet das Duell noch nicht als entschieden. Besondere Aufmerksamkeit dürfte am Dienstag Camilo Duran erhalten. Der Stürmer avancierte mit seinen zwei Toren beim 3:0 im Hinspiel zum Matchwinner der Schotten.

Sollte die große Aufholjagd ausbleiben, ist die Europacup-Saison für den LASK dennoch längst nicht vorbei. Die Teilnahme an der Ligaphase der Europa League ist bereits sicher und bringt den Linzern ein garantiertes Startgeld von rund 4,3 Millionen Euro und damit eine gewisse finanzielle Absicherung.

 

Matchstatistik: Celtic – LASK
Matchstatistik: Celtic – LASKFlashscore

 

Böse Erinnerungen an Marciniak

Für zusätzliche Brisanz sorgt die Schiedsrichteransetzung. Szymon Marciniak leitete bereits 2019 das bislang einzige Champions-League-Play-off-Heimspiel des LASK. Damals verloren die Linzer gegen Club Brügge mit 0:1.

Für großen Ärger sorgte dabei der entscheidende Elfmeter für die Belgier. Eine mögliche Abseitsstellung vor dem Foul konnte aufgrund technischer Probleme mit dem in Österreich erstmals eingesetzten VAR nicht geklärt werden. Im anschließenden Rückspiel unterlag der LASK mit 1:2 und verpasste somit den Einzug in die Champions League.

Sieben Jahre später soll die Geschichte einen anderen Ausgang nehmen. Diesmal benötigt die Mannschaft von Kühbauer allerdings eine beispiellose Aufholjagd, um den Traum von der erstmaligen Teilnahme an der Königsklasse noch am Leben zu halten. Das Rückspiel zwischen dem LASK und Celtic findet am Dienstag um 21:00 Uhr statt und wird live bei Sky übertragen.