Winner: Luis Díaz
Luis Díaz hat beim FC Bayern München einen Samstag für die Geschichtsbücher erlebt. Beim 6:1 gegen RB Leipzig am Samstag erzielte der Kolumbianer drei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Damit war er an vier der sechs Münchner Tore direkt beteiligt und avancierte zum überragenden Akteur des Bundesliga-Spitzenspiels.
Zum Match-Center: Bayern München vs. RB Leipzig
Nach den jüngsten Unentschieden gegen den FC Augsburg und Viking Stavanger brauchte der Rekordmeister ein Erfolgserlebnis – und auch der 29-Jährige selbst stand nach einem mäßigen Saisonstart in der Kritik. Díaz antwortete auf diese – mit einer herausragenden Vorstellung. Bayern führte bereits zur Pause mit 3:0 und baute den Vorsprung nach dem Seitenwechsel weiter aus. Der klare Sieg war zugleich ein Statement im Titelrennen.

Loser: Nacional da Madeira
Bei Nacional da Madeira spitzt sich die Krise immer weiter zu. Der portugiesische Erstligist kassierte am Samstag mit dem 0:1 bei AD Sanjoanense die siebte Niederlage in Serie. Besonders bitter: Der Gegner spielt lediglich in der vierten portugiesischen Liga. Maxwell Sani erzielte in der 81. Minute den entscheidenden Treffer und besiegelte damit das überraschende Aus des Favoriten in der dritten Runde des portugiesischen Pokals.

Die sportliche Talfahrt hatte bereits zuvor Konsequenzen auf der Trainerbank. João Gião wurde nach nur vier Ligaspielen entlassen, nachdem Nacional lediglich einen Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen verbucht hatte. Doch auch unter seinem Nachfolger Alexandre Santos ist bislang keine Wende in Sicht: Der neue Coach wartet weiterhin auf seinen ersten Erfolg. Am vergangenen Wochenende verlor Nacional in der Liga mit 2:3 bei Rio Ave – obwohl der Gegner nach einer Roten Karte ab der 54. Minute in Unterzahl spielte
Winner: Brighton & Hove Albion
Brighton hat im Derby gegen Crystal Palace ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Fabian Hürzeler gewann am Sonntag mit 5:0 und erzielte bereits in den ersten zehn Minuten drei Treffer. Neben einem Eigentor von Jaydee Canvot sorgte vor allem Diego Gómez für Aufsehen: Der Mittelfeldspieler traf aus mehr als 46 Metern, als er den weit vor seinem Tor stehenden Palace-Keeper überraschte.
Nach dem Seitenwechsel machten Charalampos Kostoulas und Jack Hinshelwood den Kantersieg perfekt. Brighton überzeugte mit Intensität und Spielfreude, während Crystal Palace einen Nachmittag zum Vergessen erlebte. Mit dem vierten Ligasieg in Serie (sechs Siege wettbewerbsübergreifend) verteidigt Brighton den dritten Tabellenplatz in der Premier League.
Loser: Borussia Dortmund
Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga derzeit nicht richtig in Fahrt. Beim 0:0 gegen Union Berlin am Samstag ließ der BVB erneut Punkte liegen und machte die verkorkste Woche mit drei sieglosen Spielen in Serie perfekt. Nach dem Unentschieden gegen Werder Bremen in der Vorwoche und der Niederlage in der Champions League unter der Woche gegen Bodø/Glimt (0:1) fehlte auch in Berlin die Durchschlagskraft.
Zwar hatte Dortmund mehr Ballbesitz und erhöhte nach der Pause den Druck, klare Torchancen blieben jedoch rar. Die Offensive fand kaum Wege durch die kompakte Berliner Defensive. Durch den Punkteverlust zog nun auch Erzrivale Bayern München in der Tabelle vorbei.
Winner: Kylian Mbappé
Kylian Mbappé war beim 4:1-Sieg von Real Madrid gegen den FC Sevilla mit einem Doppelpack einmal mehr der herausragende Name. Der französische Angreifer unterstrich seine Bedeutung für die Offensive der Königlichen und bewies seine Abschlussstärke in entscheidenden Momenten.
Mbappé erzielte das 2:0 in der 37. Minute, legte nach der Pause per Elfmeter nach und verdiente sich die Flashscore-Note 8,9. Bereits am Mittwoch hatte Mbappé gegen den AS Rom beim 4:3-Sieg in der Champions League getroffen.
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Loser: SSC Neapel
Beim SSC Neapel verschärft sich die Krise. Der italienische Meister verlor am Samstag mit 0:1 bei Venezia und kassierte damit die zweite Niederlage in Folge. Nachdem Napoli bereits unter der Woche in der Champions League bei Villarreal (1:3) unterlegen war, setzte es nun auch in der Liga einen empfindlichen Rückschlag. Die Mannschaft von Massimiliano Allegri ließ dabei eine große Chance zum Ausgleich liegen: Kevin De Bruyne scheiterte in der zweiten Halbzeit mit einem Elfmeter an Venezia-Torhüter Filip Stanković.

Besonders alarmierend ist die Entwicklung der vergangenen Wochen. Napoli hat in den ersten neun Pflichtspielen der Saison bereits fünf Niederlagen kassiert – eine derart schwache Bilanz gab es seit 25 Jahren nicht mehr. Während Venezia nach dem Trainerwechsel den ersten Saisonsieg feierte, steht Allegri zunehmend unter Druck. Der Vize-Meister des Vorjahres ist mit dem ergebnis vom Wochenende auf den neunten Platz der Serie A abgerutscht.
Winner: FC Barcelona
Der FC Barcelona setzt seinen beeindruckenden Saisonstart fort. Beim 5:2 gegen Real Betis am Samstag feierte die Mannschaft von Hansi Flick ihren neunten Sieg im neunten Ligaspiel. Auch in der Champions League hatten die Katalanen zuvor mit einem 4:1 bei Galatasaray überzeugt.
Besonders die offensive Qualität macht den Tabellenführer derzeit aus. Lamine Yamal und seine Mitspieler sorgten in Sevilla für zahlreiche gefährliche Aktionen. Allerdings offenbarte Barça trotz des deutlichen Erfolgs auch defensive Schwächen und musste zwei Gegentreffer hinnehmen. Vor dem anstehenden Clásico gegen Real Madrid ist die Form dennoch ein deutliches Ausrufezeichen.
Loser: Yegor Yarmolyuk
Brentford hatte gegen Liverpool am Samstag die Führung zur Pause inne, doch Yehor Yarmoliuk brachte seine Mannschaft mit einem folgenschweren Aussetzer in Schwierigkeiten. Der Ukrainer sah kurz vor der Halbzeit die Rote Karte, nachdem er Jérémy Jacquet mit dem Kopf angegangen war. Brentford musste die zweite Hälfte damit in Unterzahl bestreiten – und verlor am Ende mit 1:2.

Für die Bees wurde die Schlussphase noch bitterer: Auch Vitaly Janelt musste vorzeitig vom Platz, sodass Brentford zeitweise nur noch mit neun Spielern agierte. Liverpool nutzte die numerische Überlegenheit und drehte die Partie. Yarmoliuk wurde für seinen Platzverweis mit der vernichtenden Note von 4,3 bestraft.
Winner: Estéban Lepaul
Estéban Lepaul gehörte trotz der Niederlage seiner Mannschaft zu den auffälligsten Einzelspielern des Wochenendes. Der Stürmer von Stade Rennes erzielte beim spektakulären 3:4 gegen Paris FC alle drei Treffer seiner Mannschaft – alle drei Treffer fielen nach Elfmeter.
Lepaul brachte Rennes damit mehrfach zurück ins Spiel. Doch die Pariser fanden immer wieder eine Antwort und erzielten den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit. Für Lepaul blieb eine außergewöhnliche persönliche Leistung, die angesichts der Niederlage allerdings kaum Trost spendete.
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Loser: SC Freiburg
Der SC Freiburg musste am Sonntag nicht nur seine erste Saisonniederlage hinnehmen, sondern verlor auch die Tabellenführung der Bundesliga. Beim 1:2 bei Bayer Leverkusen brachte Derry Scherhant die Breisgauer zunächst in Führung. Ibrahim Maza glich jedoch wenig später aus, ehe Patrik Schick in der 76. Minute den entscheidenden Treffer erzielte. Damit blieb Freiburg trotz einer engagierten Vorstellung ohne Punkte.
Besonders bitter: Freiburg hatte sich mit einem Vereinsrekord von 13 Punkten aus den ersten fünf Ligaspielen zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte an die Spitze der Bundesligatabelle gesetzt. Auch im fünften Versuch schafften es die Breisgauer nicht, diese Position am Folgespieltag zu verteidigen.
