"Ich kann es einfach nicht fassen, dass ich 17 Jahre auf ein grünes Jackett gewartet habe und dann gleich zwei hintereinander gewinne. So läuft es eben", sagte Rory McIlroy, der mit seinem Sieg an der berühmten Magnolia Lane im vergangenen Jahr nach zehn Jahren ohne Major-Sieg den Karriere-Grand-Slam vollendet hatte: "Ich glaube, meine ganze Ausdauer bei diesem Golfturnier über die Jahre hinweg hat sich nun wirklich ausgezahlt."
McIlroy war nach dem größten Halbzeitvorsprung in der Geschichte des Turniers und einem Einbruch am dritten Tag gleichauf mit dem US-Amerikaner Cameron Young auf die Schlussrunde gegangen.

"Es war ein hartes Wochenende"
Mit einem Doppelbogey und einem Bogey innerhalb der ersten sechs Löcher fiel er zunächst zurück. Jedoch brachte sich McIlroy mit vier Birdies wieder auf Kurs, bevor er es nochmal spannend machte. Ein Bogey am 18. Loch reichte ihm jedoch, um sich mit 276 Schlägen knapp vor Scottie Scheffler durchzusetzen, Young landete auf dem geteilten dritten Rang.
Es sei "schön", vor dem letzten Loch einen "Vorsprung von zwei Schlägen zu haben, statt nur einem, wie ich es letztes Jahr hatte", sagte McIlroy, der 2025 nach einem Patzer am letzten Loch erst im Stechen gewonnen hatte.
"Es war ein hartes Wochenende. Den Großteil meiner Arbeit habe ich am Donnerstag und Freitag erledigt", ergänzte der nun sechsmalige Major-Sieger, der den erneuten Triumph mit seiner Familie feierte: "Ich bin einfach unglaublich froh, dass ich durchgehalten und es geschafft habe."
Hinterher freute sich McIlroy auf einen "besonderen Abend", wie er sagte: "Ich habe so lange darauf gewartet, das Masters zu gewinnen, und plötzlich gewinne ich zwei nacheinander. Also möchte ich das auch genießen." Danach will sich "Rors" ein paar Wochen Pause gönnen.
