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"Großartiger Test": Hansi Flick will aus Pariser Statement Lehren ziehen

Hansi Flick will aus dem Pariser Statement Lehren ziehen.
Hansi Flick will aus dem Pariser Statement Lehren ziehen.Credit: Ezzat/NurPhoto / Shutterstock Editorial / Profimedia

Paris St. Germain untermauert mit einem Torspektakel seine Vormachtstellung im europäischen Fußball. Selbst Hansi Flicks bislang so furioses Barca fehlt noch etwas zum Branchenprimus.

Hansi Flick blieb nach einem furiosen Fußball-Fest nur die Rolle des Gratulanten. Selbst sein so formstarker FC Barcelona konnte die europäischen Seriensieger nicht stürzen, stattdessen setzte Titelverteidiger Paris St. Germain trotz personeller Hiobsbotschaften mal wieder ein beeindruckendes Statement. "Es war ein großartiger Test für uns und wir müssen aus diesem Spiel lernen", betonte Flick nach dem 2:4 (0:1) im Prinzenpark: "Im Oktober gewinnst du keine Titel, aber es zeigt uns, wie weit wir sind."

Match-Center: Paris Saint-Germain vs. FC Barcelona

Und zwar noch nicht so weit wie der zweimalige Champions-League-Sieger - trotz zuvor elf Siegen in elf Pflichtspielen. Die Pariser zeigten nach dem 4:2 in der Vorwoche bei Manchester City erneut, dass der Titel erneut nur über sie geht. "Es ist erst der Anfang der Saison und es werden noch viele weitere wichtige Spiele folgen, aber der Hunger ist da und wir werden konzentriert bleiben", sagte Torschütze Desiré Doué.

Man habe zwar "bereits gegen beide Gegner aus Topf A gespielt", ergänzte Luis Enrique. "Entscheidend" werde aber erst "der Monat April", mahnte der Trainer. Das Torfestival am Dienstagabend war jedoch Werbung für den Fußball. Flick sah "ein klasse Spiel für die Zuschauer, für jeden, der Fußball liebt. Von zwei Mannschaften, die einfach einen schönen Fußball spielen", sagte er bei DAZN: "Ich habe auch viel Positives gesehen. Aber wir haben zu viele Fehler gemacht." Es gebe mit Blick auf den Clasico gegen Real Madrid am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN) "noch einiges, das wir verbessern können".

Geschmackloser Aussetzer der Fans

Fehlen wird dann Spielmacher Dani Olmo, der gegen Paris eine Adduktorenverletzung erlitt und rund einen Monat pausieren muss. Gleich drei Verletzte beklagte PSG mit Weltfußballer Ousmane Dembélé, Kapitän Marquinhos und Chwitscha Kwarazchelia. Kwarazchelia wird sogar monatelang fehlen, bereits am Mittwochmorgen wurde beim Georgier der befürchtete Kreuzbandriss bestätigt. Dembélé und Marquinhos erlitten Muskelverletzungen im Oberschenkel und seien daher "in den nächsten Wochen in ärztlicher Behandlung", teilte der Klub mit.

Seine Mannschaft habe nach den Rückschlägen die "Fähigkeit unter Beweis gestellt, sich stets anzupassen", betonte Enrique: "Jeder erwartet, dass die Stürmer Tore schießen, aber wir haben mit den Stürmern, den Mittelfeldspielern und den Verteidigern gemeinsam verteidigt. Genau so muss man gegen Pedri, Lamine Yamal, Fermin Lopez oder Raphinha verteidigen." Doué (38.), Lucas Hernandez (72.), Vitinha (81.) und Fabián Ruiz (86.) trafen für Paris, Gegentreffer gab es durch Xavi Espart (55.) und Yamal (79.).

Einen geschmacklosen Aussetzer leisteten sich die Pariser Anhänger mit einem martialischen Banner vor Anpfiff. Dies dürfte ein Nachspiel haben, laut spanischer Medienberichte planen die Katalanen eine Meldung bei der UEFA. Auf dem riesigen Banner war ein mit Blut überströmter Kettensägenmann zu sehen, der das Barca-Logo auseinander nimmt. Die Bilder auf dem Platz waren da doch deutlich schöner und ansehnlicher.

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