Große Bühne für Yan Diomande – Elfenbeinküste will "keine Statistenrolle" einnehmen

Diomande (l.) beim Testspielsieg gegen Frankreich (2:1)
Diomande (l.) beim Testspielsieg gegen Frankreich (2:1)REUTERS/Gonzalo Fuentes

Yan Diomande erinnert sich noch gut. "Als kleines Kind, als ich in meinem Heimatland mit dem Fußball angefangen habe, war es mein Traum, eine WM zu spielen", erzählte der Offensivspieler von RB Leipzig vor wenigen Wochen im Vereinsinterview. Was einst so fern schien, wird am Montag (01:00 MESZ/ARD und MagentaTV) wahr, wenn der Youngster mit der Elfenbeinküste zum Auftakt in Philadelphia auf Ecuador trifft.

"Ich werde alles für mein Land geben", versicherte Yan Diomande. Nach seiner starken Premierensaison in der Bundesliga startet der Flügelstürmer mit reichlich Selbstvertrauen. Als Stammspieler bei RB Leipzig sammelte er 21 Scorerpunkte (12 Tore, 9 Vorlagen) 

Nun will sich der 19-Jährige auf der WM-Bühne präsentieren. "Ich will gegen die größten Nationen der Welt spielen – Frankreich, Brasilien, Argentinien." Zunächst geht es in der Gruppe E aber gegen Ecuador, es folgen die Matches gegen Curacao (25. Juni) und Deutschland (20. Juni).

DFB-Gegner im Check

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Deutschland wurde in Gruppe E gelost
Deutschland wurde in Gruppe E gelostČTK / imago sportfotodienst / Alberto Gardin

Elfenbeinküste muss ohne Fans auskommen

Das DFB-Team sei "immer noch eine der besten Mannschaften der Welt, aber wir werden alle Gegner gleich behandeln und keine Mannschaft höher einschätzen als die andere", erklärte Diomande im kicker: "Wir haben unsere Ambitionen und werden gegen alle Teams zu 100 Prozent angreifen."

Die Elfenbeinküste ist erstmals seit 2014 wieder für eine Endrunde qualifiziert und möchte laut Diomande "nicht einfach nur dabei sein. Man weiß zwar nicht, wie es laufen wird, aber wir wollen nicht nur mitmachen und eine Statistenrolle spielen."

Emerse Faé ist der ivorische Cheftrainer
Emerse Faé ist der ivorische CheftrainerREUTERS/Siphiwe Sibeko/File Photo

Bei ihrer Mission müssen Diomande und Co. aber wohl ohne die heimischen Anhänger auskommen. Nach Angaben der Fanvereinigung des afrikanischen Landes gab es keine Einreiseerlaubnis in die USA.

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