Nach dem achten Sieg im zehnten Spiel liegt Kiel vor der SG Flensburg-Handewitt in Führung. Der Nordrivale, der am Sonntag (15.00 Uhr/Dyn) auf die Füchse Berlin trifft, hat allerdings zwei Spiele weniger absolviert.
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Für die Löwen war es das erste Spiel nach der Entlassung von Coach Maik Machulla. Anstelle des früheren Flensburger Meistertrainers stand dessen bisheriger Assistenz Michel Abt an der Seitenlinie – und da soll er auch in Zukunft bleiben. Wirkung entfaltete der Wechsel allemal, obwohl der THW die Partie auch dank des Nationaltorwarts Andreas Wolff nach der Pause drehte.
Das Spiel blieb jedoch bis in die Schlussphase ausgeglichen. Auch nach einer roten Karte für den französischen Tokio-Olympiasieger Kentin Mahé hielten die Löwen dagegen und hätten einen Punkt verdient gehabt. Doch Johansson mit seinem siebten Tor entschied die Partie. Bei den Gästen ragte Marius Steinhauser mit neun Treffern heraus.
"Die Löwen machen es richtig, richtig gut. Sie haben im Angriff sehr variabel gespielt", lobte Kiels Nationalspieler Julian Köster bei Dyn den Gegner. "Wir haben zwischendurch etwas unser Konzept verloren", meinte der Rückraumspieler, dem drei Tore gelangen. Löwen-Trainer Abt sah ein "unfassbar schnelles Handballspiel". Am Ende tue es "unfassbar weh", sagte er, "für die nächsten Aufgaben gibt das aber Auftrieb".
