Erst im Sommer 2025 war Knorr von den Rhein-Neckar Löwen mit einem Dreijahresvertrag nach Dänemark gewechselt. Dieses Arbeitspapier endet nun ein Jahr früher als ursprünglich geplant.
"Juri hat uns mitgeteilt, dass er seine Karriere ab 2028 in Paris fortsetzen möchte. Daraufhin ist PSG an uns herangetreten, um ihn schon ein Jahr früher aus seinem Vertrag herauszukaufen. Gemeinsam haben wir eine Lösung gefunden, die für alle Beteiligten passt. In diesem Prozess konnten wir alle unsere Forderungen durchsetzen, was uns den mit Abstand größten Transfer in der Geschichte von Aalborg Handbold beschert hat", erklärt Aalborgs Teammanager Martin Larsen.
Abgang trotz Zufriedenheit in Aalborg
Ohne die genauen Ablösemodalitäten auszuführen, ergänzt Larsen: "Juri ist ein Weltklassespieler, den wir sehr schätzen. Gleichzeitig bringt es nichts, jemanden gegen seinen Willen zu halten. Der erhebliche finanzielle Gewinn aus diesem Transfer ist für uns ein wichtiger Faktor, um den Klub sportlich wie strukturell weiterzuentwickeln."
Auch für Juri Knorr war der Schritt keine leichte Entscheidung: "Ich bin in Aalborg unglaublich glücklich, wollte diese neue Herausforderung in Paris aber unbedingt annehmen. Ich bin froh, dass wir eine Lösung gefunden haben, von der alle profitieren."
Für seine verbleibende Zeit im dänischen Trikot setzt sich der Spielmacher weiterhin hohe Ziele: "Ich bin dankbar, für einen so großen Verein zu spielen. Es steht außer Frage, dass ich bis zum Schluss alles geben werde, um gemeinsam mit dem Team weitere Titel zu holen."
Knorr absolvierte bislang 61 Spiele für Aalborg Handball und erzielte dabei 266 Tore.
