In Hannover, wo sich das Team am Sonntag getroffen hatte, ist auch der zuletzt verletzte Justus Fischer nach einem überstandenen Muskelfaserriss voll ins Training eingestiegen. "Wir hatten in den letzten Jahren schon ziemlich viele Probleme in dieser Hinsicht", sagte Gislason: "Die haben wir nicht."
Schweres Los für DHB-Team
Es warten "große Herausforderungen" auf den DHB, sagte Sportvorstand Ingo Meckes. Der Silber-Erfolg der Handballerinnen bei der WM sei "abgehakt". Man setze sich nun wieder "anspruchsvolle und ambitionierte Ziele", konkret wird beim Turnier in Dänemark, Schweden und Norwegen (15. Januar bis 1. Februar) das Halbfinale anvisiert.
Zum Match-Center: Deutschland vs. Österreich / Deutschland vs. Serbien / Deutschland vs. Spanien
Bereits die Gruppe sei mit Spanien, Österreich und Serbien "schwer", sagte Gislason: "Aber die Hauptrunde wird es wirklich sehr, sehr in sich haben mit Dänemark, vermutlich Frankreich, Norwegen und Portugal." Seine Mannschaft müsse "schon sehr schnell zur Bestleistung" finden. Denn "jeder Punktverlust kann wirklich schwere Folgen haben", warnte der 66-Jährige, dessen Zukunft weiter offen ist.
Macht Gislason weiter?
Gislasons Vertrag beim Deutschen Handballbund (DHB) läuft 2027 nach der Heim-WM aus. Im SID-Interview hatte der 66-Jährige gesagt, gern weitermachen zu wollen. Zugleich gab DHB-Präsident Andreas Michelmann dem Routinier für den Fall einer nicht zufriedenstellenden EM keine Job-Garantie.
Das Programm bis zum Turnierstart ist knackig. Im Zentrum der Vorbereitung des Olympia-Zweiten stehen die zwei Härtestes gegen Vizeweltmeister Kroatien am Donnerstag in Zagreb (20.30 Uhr/sportschau.de) und am Sonntag in Hannover (18.05 Uhr/ARD). Am 13. Januar zieht die Nationalmannschaft dann in den Norden und schlägt ihr Quartier in Silkeborg auf, bevor am 15. Januar das Auftaktspiel gegen Österreich ausgetragen wird. Weitere Vorrundengegner sind Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar).
