Handball-EM LIVE: DHB-Team im EM-Finale! Dänemark zieht gegen Island davon

Aktualisiert
Julian Köster und Miro Schulhoff beim Jubel.
Julian Köster und Miro Schulhoff beim Jubel.Profimedia

Die Diskussionen nach dem Vorrundenspiel gegen Serbien wirken mittlerweile wie aus einer anderen Zeit. In der Zwischenzeit hat das DHB-Team jede mögliche Hürde genommen und lediglich gegen den anderen Halbfinalisten und Turniergastgeber Dänemark verloren. Im bereits zweiten "Endspiel" des Turniers zeigte die Mannschaft von Alfred Gislason gegen Frankreich eine ausgezeichnete Leistung. Gelingt Deutschland im Halbfinale gegen Kroatien (17:45 Uhr/ARD, Dyn, Flashscore-Audioreportage) der überragende Sprung ins Finale? Mit Flashscore bist du hautnah mit dabei!

BEENDET: Deutschland vs. Kroatien 31:28

LIVE: Dänemark vs. Island

Handball-EM LIVE:

21:58 Uhr - Die letzten zehn Minuten sind angebrochen. Pytlick erzielt seinen 55. Turniertreffer und hinten kann Kevin Möller gegen Rechtsaußen Rikhardsson halten. Dänemark hat jetzt die Chance auf vier Tore wegzuziehen. Jacobsen nimmt sofort die Auszeit. Der Co-Gastgeber lässt den Ball sehr gut laufen, ehe Landin auf Linksaußen zum 27:23 abschließt. 

21:53 Uhr - Smarason bricht durch und verkürzt auf 23:21, doch im Gegenzug trifft auch Gidsel für die Dänen. Und dann darf auch wieder Thorkelsson zum inzwischen achten Siebenmeter für die Isländer ran und verwandelt diesen souverän. Es bleibt weiter eng. 

21:48 Uhr - Auch Hallgrimsson kann einen Siebenmeter parieren, dennoch führen die Dänen inzwischen mit zwei Toren Vorsprung. 

21:42 Uhr - Möller hält den sechsten Siebenmeter von Thorkelsson, im Gegenzug gehen die Dänen wieder in Führung. Es ist ein Auf und Ab und weiterhin ein extrem enges Spiel. 

21:37 Uhr - Die Defensive steht bei Island gut. Momentan kommen die Dänen um ihre beiden Superstars nicht durch. Immer wieder sind es Versuche aus der Distanz, 16:17 liegen sie hinten. 

21:34 Uhr - Thorkelsson übernimmt inzwischen bei den Isländern für die Siebenmeter die Verantwortung. Auch seinen fünften Versuch verwandelt er und bringt Island wieder in Front. 

21:30 Uhr - Weiter geht es mit dem zweiten Durchgang. Dänemark ist zunächst im Ballbesitz, Hallgrimsson pariert aber stark gegen Pytlick. 

21:23 Uhr - Der bislang überragende Akteur der ersten Hälfte ist Mathias Gidsel. Der Linkshänder steht bei fünf Toren aus fünf Versuchen und dirigiert die dänische Offensive. 

21:12 Uhr - Gudjonsson nimmt 45 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit nochmal die Auszeit. Die Isländer kommen jedoch nicht durch, erhalten jedoch nochmal einen Freiwurf. Sechs Dänen stellen eine massive Mauer, Gunnarsson bleibt in der Wand aus dänischen Spielern hängen. Mit 14:13 für die Dänen geht es in die Pause. 

21:09 Uhr - Island ist weiter richtig gut drin und bietet immer stärker werdenden Dänen hier überragend Paroli. Zwei Minuten vor der Pause führt der Co-Gastgeber mit 13:12. 

21:02 Uhr -  Dänemark und Nikolaj Jacobsen nehmen die erste Auszeit des Spiels. Auch, weil in der Offensive aktuell nicht mehr alles zusammen läuft. Im Anschluss daran trifft Saugstrup zum 10:9, Kristjansson gleicht aber zum 10:10 aus. 

20:58 Uhr - Erste Führung im Spiel für Dänemark. Pytlick macht sein zweites Tor des Abends. Gidsel hilft auch hinten mit und fängt einen langen Pass im isländischen Gegenstoß ab. 

20:56 Uhr - Und auch hinten findet Emil Nielsen immer besser rein. Er hält zwei Siebenmeter und so wartet Island inzwischen schon sechs Minuten auf ein eigenes Tor. 

20:54 Uhr - Gidsel und Pytlick reißen das Spiel immer mehr an sich, inzwischen steht es nach 17 Minuten 8:8. 

20:50 Uhr - Bis gerade eben hat sich Alfred Gislason das Spiel noch in der Halle angeschaut. Nun hat er in Begleitung seines Co-Trainers Erik Wudtke die Halle verlassen, den Rest des Spiels werden sich beide im Video ansehen. 

20:48 Uhr - Gidsel versucht den Durchbruch, wird aber von Vidarsson am Hals und im Gesicht getroffen. Das Schiedsrichtergespann geht nach draußen an den Monitor und schaut sich die Szene nochmal an. Es gibt zwei Minuten, aber keine rote Karte gegen Vidarsson.

20:44 Uhr - Dänemark ist noch nicht richtig drin im Spiel, immer wieder leisten sie sich einfache Ballverluste. Island gelingt es bislang nicht, daraus zu 100% Kapital zu schlagen, sie führen weiter, aber nur noch mit zwei Toren.

20:40 Uhr - Island startet furios, nach sieben Minuten führen sie mit 6:3. Dänemark spielt hier aktuell aber auch mit zwei Mann in Unterzahl. 

20:37 Uhr - Saugstrup stößt am Kreis seinen Gegenspieler mit Wucht zu Boden, zwei Minuten Zeitstrafe gegen ihn. 

20:35 Uhr - Gidsel macht sein erstes Tor des Spiels und stellt damit das 3.3 her. Island hält bislang gut dagegen, auch wenn sie körperlich auf einigen Positionen unterlegen sind. 

20:32 Uhr - Sofort ist Tempo im Spiel. Nach zwei Minuten steht es 2:2. 

20:30 Uhr - Los geht's! Die Isländer haben angeworfen, gesucht wird im zweiten Halbfinale der deutsche Gegner im Endspiel.

20:29 Uhr - Die Dänen starten wie gewohnt mit Emil Nielsen im Tor, der Rückraum wird vom Weltklasse-Trio Pytlick, Lauge und Gidsel gebildet. Die Isländer starten natürlich mit Gisli Kristjansson und Omar Ingi Magnusson

20:21 Uhr - Beide Teams laufen gerade in die Halle ein. Schon jetzt ist es extrem laut in der Halle. Das letzte Duell beider Teams fand ebenfalls bei einer Europameisterschaft statt. Dänemark siegte in der Hauptrunde im Jahr 2022 mit 28:24. 

20:15 Uhr - In einer Viertelstunde geht es dann ins zweite Halbfinale! Dänemark ist klarer Favorit gegen Island, den Zweiten aus der Hauptrundengruppe II. Die Halle in Herning ist bis auf den letzten Platz gefüllt, natürlich dominiert von den dänischen Fans. 

19:52 Uhr - Gleich wird dann noch der Finalgegner Deutschlands gesucht! Co-Gastgeber Dänemark trifft auf Island. 

19:49 Uhr - Sieben deutsche Spieler haben heute drei oder mehr Tore erzielt. Es war also mal wieder eine überragende Teamleistung der deutschen Mannschaft, die offensiv die Last auf alle Schultern verteilt hat. 

19:38 Uhr - "Wir waren alle bereit! Zu Beginn der zweiten Hälfte hat alles funktioniert, alle haben performt. Hintenraus wurde es dann sehr eng, sehr zittrig. Aber wir sind ruhig geblieben, einige Spieler haben die Verantwortung übernommen. Ich bin unglaublich glücklich, ins Finale einzuziehen!" freut sich Kapitän Johannes Golla über den am Ende noch knappen Sieg gegen den Vizeweltmeister. 

19:35 Uhr - "Wir haben von Anfang an gesagt, es ist ein extrem schweres Turnier und wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir uns in einen Flow spielen. Wir hatten ein sehr gutes Auftaktspiel, einen Einbruch gegen Serbien. Im Anschluss daran waren wir aber sehr klar in der Kommunikation, sind sehr erwachsen mit der Situation umgegangen. Wir haben uns dann gut reingespielt, hatten auch in der Hauptrunde immer wieder schwierige Phasen, haben aber den Kader gut genutzt und das braucht man bei so vielen Spielen in so kurzer Zeit", lässt der Rückraumspieler das Turnier Revue passieren. 

19:30 Uhr - "Es war einfach eine grandiose Mannschaftsleistung!" frohlockt Julian Köster. "Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Wir hatten heute auch wieder einen sehr, sehr starken Andi Wolff hintendrin, der uns in der Phase, in der es nicht so gut lief, gerettet hat", erklärt der Gummersbacher. Im Hinblick auf das zweite Halbfinale sagt er: "Ne, wir gucken das im Bus und dann am Essenstisch!" 

19:27 Uhr - Lukas Zerbe freut sich über den Einzug ins Finale: "Es war über 60 Minuten eine super Mannschaftsleistung. Wie wir verteidigt haben, war einfach überragend!" Mit Ausblick aufs Finale schickt er eine Kampfansage direkt hinterher: "So wie wir heute verteidigt haben, können wir jeden schlagen!"

19:25 Uhr - "Ich bin extrem stolz auf die Jungs. Aus dieser Todesgruppe herauszukommen und dann auch noch ins Finale zu kommen ist sensationell! Die Abwehrt war sehr gut. Angriffsmäßig war das sehr gut. Wir haben den Ball sehr gut laufen lassen. Sicherlich hätten wir auch höher gewinnen können", analysiert Alfred Gislason nach Spielende. 

19:20 Uhr - Und der Man of the Match ist mal wieder Andi Wolff, der hinten wieder den eigenen Kasten vernagelt hat. 

19:19 Uhr - ES IST GESCHAFFT! Deutschland steht im Finale der Handball-Europameisterschaft! Mit 31:28 gewinnt Deutschland gegen Kroatien und steht nach 2016 wieder in einem Finale der EM.

 19:18 Uhr - JAAAAAAAAA! Uscins trifft nach der Auszeit zum 31:28! Wenn auch glücklich landet der Ball am Ende hinter der Linie. 

19:17 Uhr - Gislason nimmt seine Auszeit. Knorr sagt den nächsten Spielzug an, fordert: "Auch die Außen müssen sich bewegen und einlaufen!"

19:15 Uhr - Zwei Minuten noch, Deutschland ist mit drei Toren vorne. Lichtleins Pass kann Köster dann nicht fangen, Kroatien verkürzt über den Linksaußen Jelinic auf zwei. Eine Minute noch. 

19:13 Uhr - Zerbe trifft nochmal per Siebenmeter zum 30:26. Es ist eine enorm schnelle Partie, vor allem Kroatien will jetzt natürlich die Angriffe so kurz wie möglich halten. 

19:11 Uhr - Knorr verliert vorne den Ball, Mandic kann aber im Gegenzug nicht auf zwei Tore Rückstand aus Sicht der Kroaten verkürzen, er scheitert aber erneut an Wolff!

19:10 Uhr - Lucin macht vom Siebenmeterstrich das 29:26, es wird nochmal eine Zitterpartie. 

19:09 Uhr - Immer wenn Kroatien droht näher heranzukommen, ist Andi Wolff da. Vier Minuten noch, 29:25 für das DHB-Team.

19:07 Uhr - Zerbe steht am Siebenmeterstrich, nachdem ein Kroate im Kreis verteidigt hatte. Mithilfe des Innenpfostens stellt er auf 29:24. Das muss doch jetzt reichen!

19:05 Uhr - Der Vizeweltmeister ist offensiv mit einem 7 gegen 6 unterwegs, verliert dann aber den Ball. Wolff schaltet schnell und schickt Mertens auf die Reise, der zum 28:23 ins leere Tor trifft. 

19:03 Uhr - Kroatien kommt nochmal auf vier Tore heran, Gislason nimmt ebenfalls eine Auszeit. Doch aus der kommt Deutschland nicht gut heraus, Mertens begeht das Offensivfoul. Neun Minuten noch, es steht 27:23 für Deutschland. 

19:00 Uhr - Kroatien nimmt die nächste Auszeit, im deutschen Huddle wird weiter gemahnt: "Jungs, wir haben an Intensität verloren, das darf uns nicht passieren!"

18:58 Uhr - Doch dann ist es Lichtlein, der einen Siebenmeter nicht verwandeln kann, sondern an der Fußparade von Mandic scheitert. Kroatien muss aber eine Zwei-Minuten-Strafe verkraften. 

18:56 Uhr - Vorne verliert Deutschland jetzt etwas zu leichtsinnig den Ball, aber hinten ist Wolff zur Stelle und kann den Gegenstoß parieren. Auch das ist ein großer Unterschied in der zweiten Halbzeit: Kroatien hat noch keine Parade seiner Keeper feiern dürfen. 

18:54 Uhr - Köster erkämpft hinten einen nächsten Ball, vorne unterläuft dann Fischer ein technischer Fehler. Deutschland ist weiterhin mit sieben Toren vorne. 

18:52 Uhr - Deutschland spielt hier überragenden Handball! Zerbe macht das 26:19, Köster hatte ihn mustergültig in Szene gesetzt. 

18:47 Uhr - Kroatien ist seit sieben Minuten ohne Tor, ehe ein Wurf aus dem Rückraum seinen Weg am überragenden Mittelblock vorbeifindet und Wolff bezwingt. Deutschland macht im Gegenzug Tempo, Mertens trifft von Linksaußen zum 23:17. 39 Minuten sind durch. 

18:45 Uhr - Es sind die deutschen Minuten! Ein 5:1-Lauf für das DHB-Team zwingt Kroatien in die Timeout. Knorr macht mit seinem 350. Länderspieltor das 22:16, ehe Sigurdsson auf den Buzzer haut. "Wir haben noch nichts gewonnen!" mahnt Kapitän Golla. Gislason lobt die "sehr, sehr gute" Abwehr. 

18:43 Uhr - Uscins findet mit einem super Pass Lukas Mertens, der von Linksaußen die Vier-Tore-Führung herstellt. Es läuft richtig gut fürs deutsche Team!

18:42 Uhr - Die deutsche Defenisve ist richtig gut drin in dieser Frühphase der zweiten Hälfte. Fischer und Langhoff können zwei Würfe blocken, Zeitspiel ist angezeigt, Fischer kann erneut blocken!

18:40 Uhr - Golla kann einen Ball aufsammeln, den Martinovic fallen lässt. Im Gegenzug macht er das 19:16, Deutschland führt erstmals mit drei Treffern!

18:38 Uhr - Weiter geht es in der zweiten Hälfte, Deutschland hat Anwurf, die Kroaten haben im Tor gewechselt. Im Tor steht jetzt der Magdeburger Mandic, Kuzmanovic nimmt zunächst auf der Bank Platz. 

18:31 Uhr - Ivan Martinovic ist der beste Werfer der ersten Hälfte. Fünf Tore hat er für die Kroaten gemacht. Deutschland hat noch kein Mittel gegen den Linkshänder gefunden, der angeschlagen in dieses Spiel gegangen ist. Bei Deutschland haben Zerbe, Fischer und Knorr dreifach getroffen. 

18:23 Uhr - Im Halbzeitinterview sagt Justus Fischer: "Wir führen +2, das ist eine sehr gute Ausgangslage für die zweite Halbzeit. Ich glaube, wir müssen es schaffen, die Würfe der Kroaten beim 7 gegen 6 aus dem Rückraum noch besser zu verteidigen."

18:21 Uhr - Grgic trifft aus der zweiten Reihe nur den Pfosten. Kroatien hat den vermeintlich letzten Wurf der ersten Halbzeit, aber Wolff pariert! Sein Wurf aufs leere Tor geht knapp vorbei, schade! Dennoch geht es mit 17:15 für Deutschland in die Pause. 

18:20 Uhr - Zerbe antizipiert einen Pass auf die linke Rückraumposition und geht dazwischen. Im Tempogegenstoß kann Köster ein einfaches Tor erzielen und Deutschland führt wieder mit zwei Toren. 17:15 nach 29 Minuten. 

18:18 Uhr - Beim Stand von 16:15 nimmt Kroatien ebenfalls eine Time-out, Gislason redet noch einmal eindringlich auf die Defensive ein: "Wir müssen mehr die Arme hochkriegen!"

18:16 Uhr - Deutschland holt sich den Ball aber sofort wieder, Zerbe stellt auf die Zwei-Tore-Führung. 

18:14 Uhr - Hinten kann Wolff erneut parieren, Deutschland hat die Chance, auf zwei Tore davonzuziehen! Der Arm der Schiedsrichter ist dann oben, Gislason nimmt die Auszeit. Schluroff nekommt nach der Auszeit in der es genau um diesen Spielzug ging den Block gestellt, sein Wurf geht allerdings an den Pfosten. 

18:13 Uhr - Knorr kann nach einem Fehlwurf vorne den Abpraller aus der Luft fangen, von links außen an den Kreis spielen, wo Fischer trifft. 14:13 für Deutschland!

18:08 Uhr - Nachdem Kuzmanovic zurück aufs feld gesprintet ist, kann er einen Wurf von Golla nach der schnellen Mitte parieren, wenig später kann Fischer ebenfalls von der Mittellinie treffen. Das ist aus kroatischer Sicht die Gefahr am 7 gegen 6. 13:12 für Kroatien nach 22 Minuten.

18:04 Uhr - Kroatien setzt in der Offensive jetzt auf ein 7 gegen 6 und stellt durch Klarica auf 11:10. Wolff kann immer wieder Paraden sammeln, die Abpraller landen aber vermehrt bei den Kroaten, die dann die Tore machen. 

18:02 Uhr - Martinovic ist richtig gut drin im Spiel und macht sein viertes Tor, im Gegenzug beendet Knorr eine vierminütige Torflaute der deutschen und stellt auf 8:8. 16 Minuten sind gespielt. 

18:00 Uhr - In der Defensive bilden Fischer und Golla den Mittelblock. Kroatien wartet seit sechs Minuten auf ein eigenes Tor, Martinovic trifft dann aus der zweiten Reihe zum 7:7. 

17:57 Uhr - Uscins klaut in der Defensive den Ball und gibt ihn im Gegenstoß an Köster weiter, der Deutschland in Führung bringt. Im Gegenzug erhält Kroatien einen Siebenmeter, aber Wolff kann parieren! Grgic ist jetzt für die deutsche Offensive mit auf der Platte. 

17:56 Uhr - Uscins trifft aus der zweiten Reihe zum 6:6. Sein zweites Tor bei zwei Versuchen an diesem Abend. 

17:53 Uhr - Mit einem wunderschönen Kempa-Trick macht Deutschland das 4:4. Mertens spielt den Ball von Außen in den Kreis, Uscins trifft ins leere Tor. Es ist weiterhin viel Tempo drin. Andreas Wolff hat derweil schon zwei Paraden gesammelt. 

17:52 Uhr - Bei den Kroaten muss Mandic angeschlagen runter, er hat Probleme mit der linken Wade. 

17:50 Uhr - Deutschland spielt in der Anfangsphase mit sehr viel Tempo! Knorr macht das zweite Tor nach einem schnellen Gegenstoß, auch Golla trifft - 3:3 nach vier Minuten.

17:48 Uhr - Die ersten beiden Tore sind gefallen. Martinovic und Mertens haben getroffen, nach drei Minuten steht es 1:1. 

17:45 Uhr - Los geht's! Kroatien hat angeworfen! Einen ersten Abschluss kann Andi Wolff jedoch parieren. In der Offensive startet Deutschland im Rückraum mit Uscins, Knorr und Köster, Golla ist der Kreisläufer, Mertens und Zerbe spielen über die Außen. 

17:42 Uhr - Für Deutschland ist es das siebte EM-Halbfinale. Kroatien hingegen steht zum bereits zehnten Mal in der Vorschlussrunde, konnte aber, anders als das DHB-Team das Turnier noch nie gewinnen. 

17:37 Uhr - Im Vergleich zum Kader, der WM-Silber holte, fehlt Domagoj Duvnjak, der nach dem Medaillengewinn seine Nationalmannschaftskarriere beendete. Dennoch: Der kroatische Kader ist weiterhin mit Stars gespickt. Sechs Kroaten aus dem EM-Kader spielen aktuell für HBL-Vereine, viele haben eine Vergangenheit in der Handball-Bundesliga. Ein Augenmerk wird besonders auf die Torhüter gerichtet sein. Beide kroatischen Schlussmänner verkörpern Weltklasse. Zu den zahlreichen Ex-HBL-Profis zählt auch der aktuell erfolgreichste kroatische EM-Torschütze Ivan Martinovic (30 Treffer), dem ebenfalls heute eine Schlüsselrolle zukommen könnte. 

17:34 Uhr - "Es wird eine sehr emotionale Partie, es geht um sehr, sehr viel. Beide Mannschaften werden alles dafür geben, ins Finale zu kommen. Für uns ist es extrem wichtig, unser Spiel durchziehen zu können, das heißt, eine sehr gute Abwehr und einen sehr guten Rückzug zu spielen. Wenn die Kroaten ihre 5-1-Abwehr spielen, was sie in den letzten Spielen häufig gemacht haben, dann müssen wir da Lösungen finden", prophezeit Alfred Gislason einen harten Fight vor dem Spiel gegen den amtierenden Vizeweltmeister. 

17:28 Uhr - Die Form bei den Kroaten ist überragend. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit zwei Siegen und einer deutlichen Niederlage gegen Schweden, gelangen zuletzt in der Hauptrunde vier Siege in Serie. "Wir haben das Halbfinale verdient. Wir sind eine kämpferische Mannschaft mit einem tollen Teamgeist. Nach all der harten Arbeit ist das ein schöner Erfolg", sagte Sigurdsson nach dem Sieg der Hauptrunden-Gruppe zuletzt.

17:24 Uhr - Für Dagur Sigurdsson, dem kroatischen Nationaltrainer, ist es ein besonderes Spiel. Von 2014 bis 2017 war er deutscher Nationalcoach und führte Deutschland zum bis dato letzten EM-Titel im Jahr 2016. 

17:11 Uhr - Der jüngste Pflichtspielsieg ist allerdings schon eine Weile her. Bei der Heim-WM 2019 gelang im Viertelfinale ein knapper 22:21-Erfolg der den Einzug in die Runde der letzten vier Mannschaften ermöglichte. Im Anschluss daran setzte es jedoch vier Niederlagen in Serie, unter anderem bei den EM-Hauptrunden 2020 und 2024, sowie bei der Olympia-Quali 2024 und dem olympischen Turnier 2024. 

17:04 Uhr - Das letzte Duell mit Kroatien ist noch gar nicht so lange her. In Vorbereitung auf die Europameisterschaft wurde ein Doppeltest zwischen beiden Nationen ausgetragen, Deutschland ging jeweils als Sieger hervor. In Zagreb gewann das DHB-Team beim 100. Länderspiel von Bundestrainer Alfred Gislason mit 32:29, bevor es drei Tage später in Hannover einen souveränen 33:27-Erfolg zu feiern gab.

16:52 Uhr - Deutschlands Handballer müssen auch im EM-Halbfinale auf Abwehr-Kante Tom Kiesler verzichten. Der Profi des VfL Gummersbach wurde nach seinem Magen-Darm-Infekt nicht rechtzeitig für das K.o.-Duell gegen Vizeweltmeister Kroatien fit. Neben ihm pausiert auch sein Vereinskollege und Rechtsaußen Mathis Häseler in der Partie am Freitagabend (17:45 Uhr/ARD, Dyn, Flashscore-Audioreportage) in Herning.

Gislason hat 18 Spieler mit zur Europameisterschaft genommen und kann aus diesem Aufgebot für jedes Spiel maximal 16 Spieler nominieren. Kiesler war aufgrund seiner Erkrankung bereits im entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Frankreich (38:34) nicht spielfähig gewesen. Für Häseler rückt 2016er-Europameister Rune Dahmke (THW Kiel) ins Team.

Gegen die Kroaten kämpft Deutschland um die erste Teilnahme an einem EM-Finale seit dem Triumph von Krakau vor zehn Jahren.

16:38 Uhr - SPIEL UM PLATZ 5 - Getragen von den abermals unglaublich starken Costa-Brüdern sichert sich Portugal gegen Schweden den 5. Platz bei der Handball-EM. Martim und Francesco erzielten in der spannenden Schlussphase gegen die Skandinavier die letzten fünf Tore allesamt selbst und führten ihre Mannschaft mit der Schlussirene zu einem 36:35-Erfolg. 

Lukas Sandell war mit acht Treffern der beste Werfer der Schweden, während Martim Costa mit neun Toren der beste Scorer des Spiels war. Sein Bruder Francesco kam auf sieben Punkte.  

Zum Match-Center: Portugal vs. Schweden

16:17 Uhr - Deutschland gegen Kroatien – diese Begegnung gab es im Aufwärmprogramm vor der diesjährigen EM bereits zwei Mal. Sowohl beim 32:29(17:14) in Zagreb, als auch beim 33:27(16:12) drei Tage später in Hannover ging Deutschland jeweils als Sieger aus der Halle. 

Zuvor konnte sich aber Kroatien gleich viermal in Folge gegen die DHB-Auswahl durchsetzen. Vor den beiden Erfolgen zu Beginn des Jahres konnte die Mannschaft von Alfred Gislason 2019 das letzte Mal über den heutigen Halbfinalgegener triumphieren. 

Kroatiens Nationaltrainer Sigurdsson sieht die Deutschen trotz der zwei Erfolge vor dem Turnier nicht als Favoriten, denn die beiden Partien seien "Trainingsspiele, die zählen gar nichts". Dennoch werden die vergangenen Erfahrungen der deutschen Mannschaft durchaus Mut machen.

15:42 Uhr - SPIEL UM PLATZ 5 - Während die Vorfreude auf den Halbfinal-Showdown mit Kroatien steigt, findet bereits das Spiel um Platz Fünf zwischen Schweden und Portugal statt. Zur Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften bisher einen Vorteil erspielen. Mit einem 16:16-Unentschieden haben sich beide Teams in die Kabine verabschiedet. 

Zum Match-Center: Portugal vs. Schweden

15:09 Uhr - Dass Deutschland völlig verdient im Halbfinale der Handball-EM 2026 steht, liegt auch an Juri Knorr und seinen zehn Treffern gegen Frankreich. Der Rückraumspieler, der in Dänemark bei Aalborg unter Vertrag steht, hatte zu Beginn mit seiner Form zu kämpfen, scheint nun aber im richtigen Moment heiß zu laufen. Doch gegen Kroatien wird es nicht nur auf den 25-Jährigen ankommen, denn bisher konnte die deutsche Nationalmannschaft bsonders durch die Breite des Kaders glänzen. 

Juri Knorr erzielte gegen Frankreich zehn Treffer
Juri Knorr erzielte gegen Frankreich zehn TrefferČTK / imago sportfotodienst / Maximilian Koch

14:41 Uhr - Beim kommenden Halbfinalgegener sorgte Trainer Dagur Sigurdsson mit einer emotionalen Wutrede für Schlagzeilen. Wegen der unvorteilhaften Turnierplanung sieht er seine Mannschaft gegen Deutschland klar im Nachteil. Mit hochrotem Kopf bezeichnete er die Rahmenbedingungen für sein Team in einem knapp dreiminütigen Monolog in Herning als "Zirkus" und "absolute Schande".

Sigurdsson setzte auch der Pressekonferenz vor dem Halbfinale zu einer Wutrede an
Sigurdsson setzte auch der Pressekonferenz vor dem Halbfinale zu einer Wutrede anČTK / DPA / Sina Schuldt

14:00 Uhr - Deutschland meldet sich offiziell zurück in der absoluten Weltspitze des Handballs. Dank eines ausgezeichneten Auftritts von Juri Knorr und der DHB-Auswahl im entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Frankreich steht man unter den letzten Vier im Finalspielort Herning. Am Ende konnte man den amtierenden Europameister mit 38:34 bezwingen. 

Im Halbfinale (17:45 Uhr/ARD, Dyn, Flashscore-Audioreportage) wartet mit Kroatien selbstredend der nächste harte Brocken auf die deutsche Nationalmannschaft. Der heutige Gegner konnte alle vier Hauptrundenpartien für sich entscheiden und kommt mit ordentlich Selbstvertrauen in das Duell um den Einzug ins Endspiel. 

Zum Vorbericht: "Werden bereit sein": Handballer heiß auf Kroatien-Kracher