Möstl kritisierte in erster Linie die Wortwahl Wolffs. "Es war teils schon nicht richtig, wie man über den Gegner spricht. Ich hoffe, das weiß er selber, aber es ist uns wirklich scheißegal", sagte er. Österreich, das mit seiner langsamen Spielweise zuletzt zwei Remis gegen Deutschland geholt hatte, konzentriere sich voll auf das eigene Spiel. "Wir werden unser Spiel wieder durchziehen und wir werden einfach alles geben. Und wenn es zum Sieg hilft, dann ist mir wurscht, wie wir spielen. Dann ist mir wurscht, ob wir 2:1 gewinnen oder 40:39", so Möstl.
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Wolff bezeichnet Österreicher als "Anti-Handballer"
Vor dem Lemgoer Möstl hatte sich schon Österreichs Starspieler Nikola Bilyk ähnlich geäußert. "Uns spornt das nur noch mehr an", sagte der Rückraumspieler des THW Kiel in der Kronenzeitung.
Wolff hatte das Spiel Österreichs als "absoluten Anti-Handball" bezeichnet. "Das möchte eigentlich keiner sehen. Es ist sehr unattraktiv, auch für uns Spieler", sagte der Torwart des THW Kiel. Er erwarte "keinen Handball-Leckerbissen".
