Österreichs Handballerinnen legten von Beginn an den Grundstein für den Erfolg. Ein 7:0-Lauf zu Beginn brachte rasch klare Verhältnisse, während Griechenland erst nach zehn Minuten erstmals traf. Die Gastgeberinnen überzeugten mit effizientem Abschluss und einer stabilen Defensive.
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Auch im weiteren Verlauf blieb Österreich überlegen, nutzte die Chancen konsequent und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Bereits zur Pause war die Partie mit 22:6 entschieden. In der zweiten Hälfte wurde verstärkt rotiert, ohne dass der Spielfluss darunter litt.
"Ich glaube, wir haben es noch gar nicht wirklich realisiert. Wir sind super, super stolz", sagte Ines Ivancok-Soltic nach dem Spiel.
Konstante Entwicklung des Teams
Spanien blieb in der Österreich-Gruppe makellos, sicherte sich souverän den Gruppensieg. Hinter den fix Qualifizierten Spanierinnen und Österreicherinnen, erreichte auch Griechenland als einer der vier besten Gruppendritten die Endrunde. Für Österreich ist es die vierte Endrundenteilnahme in Serie und die zehnte insgesamt. Erstmals seit 2008 gelang die Qualifikation wieder ohne fremde Hilfe.
ÖHB-Temachefin Monique Tijsterman zeigte sich zufrieden: "Natürlich sind wir zufrieden. Der Anfang war wirklich, wirklich gut." Auch Sportdirektor Patrick Fölser betonte die Entwicklung der Mannschaft und blickte optimistisch auf die kommenden Aufgaben.
