Im Verlauf des ersten Durchgangs übernahm Magdeburg jedoch zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Getragen von einigen Paraden von Torhüter Matej Mandic sowie einer konsequenteren Chancenauswertung baute die Mannschaft von Bennet Wiegert den Vorsprung kontinuierlich aus. Begünstigt durch eine Rote Karte gegen den Stuttgarter Philipp Meyer setzten sich die Hausherren bis zur 23. Minute auf 14:7 ab und nahmen schließlich einen deutlichen Sechs-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.
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Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Spielgeschehen spürbar verändert. Technische Fehler und ungenaue Torabschlüsse auf Magdeburger Seite öffneten den Gästen aus Schwaben die Tür für ein Comeback. Stuttgart nutzte die defensiven Lücken des SCM konsequent aus, verkürzte Tor um Tor und erzielte in der 47. Minute schließlich den nicht unverdienten 24:24-Ausgleich. Die Schlussphase war somit von hoher Intensität und umkämpften Zweikämpfen geprägt.
In den entscheidenden Minuten bewahrten die Magdeburger letztlich die Nerven. Nach einer Auszeit gelang es den Hausherren, die gestiegene Körperlichkeit zu nutzen und sich über verwandelte Siebenmeter wieder mit zwei Treffern abzusetzen. Obwohl der TVB Stuttgart bis zum Schlusspfiff aufopferungsvoll dagegenhielt, verteidigte der SC Magdeburg den knappen Vorsprung über die Zeit und blieb damit im 30. HBL-Heimspiel in Folge ungeschlagen.
