Dementsprechend eng schätzt Heinevetter den Kampf um den Meistertitel ein. Der SC Magdeburg sei zwar das "das Maß aller Dinge", jedoch könnten auch der THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt und die Füchse Berlin "vorne mitmischen".
Gespannt ist der 206-malige deutsche Nationalspieler, der mittlerweile in Diensten der ThSV Eisenbach in seine 22. Bundesliga-Saison geht, dabei vor allem auf die neu aufgestellten Kieler und Pokalsieger Berlin: Kiel habe nach "der absolut verkorksten letzten Saison" einen "kompletten Umbruch gemacht". Bei Berlin bekämen "die jungen Spieler noch mehr Verantwortung", zudem käme es darauf an, ob Welthandballer Mathias Gidsel "noch einmal so eine Saison spielen" könne.
DHB-Team mit Chancen bei Heim-WM?
Vorfreude verspürt er auch hinsichtlich der WM in Deutschland im Januar: "Das werden richtige Festspiele für den Handball. Ich glaube, von der Stimmung her wird das einmalig", sagte Heinevetter, der auch der deutschen Nationalmannschaft Chancen ausrechnet: "Mit der Mannschaft und vor allem mit der Altersstruktur in der Mannschaft in Zukunft ist vieles möglich. Das große Ziel ist natürlich, näher an die Dänen ranzukommen."
Die "Ausnahme-Mannschaft" aus Dänemark ist amtierender Europameister und Olympiasieger und könnte bei der WM (13. bis 31. Januar 2027) ihren fünften Titel in Folge gewinnen.
