HLA Meisterliga: Jags weiterhin on fire

Die Jags sind auch von Ferlach nicht zu stoppen
Die Jags sind auch von Ferlach nicht zu stoppenHLA / Kevin Kada

In der 19. Runde der HLA Meisterliga prolongierten die Jags Vöslau ihre Siegesserie auch gegen Ferlach. In Wien konnte Hard ein umkämpftes Duell für sich entscheiden, während sich die Füchse in Linz durchsetzten.

Die Jags Vöslau feiern gegen den SC Ferlach einen 29:21-Heimsieg. Für die JAGS ist es der fünfte Sieg in Serie, womit sie wichtige Punkte in Richtung Playoffs sammeln. Die Niederösterreicher fanden nach ausgeglichener Anfangsphase besser ins Spiel und setzten sich Mitte der ersten Halbzeit dank Paraden von Florian Kaiper sowie Treffern von Fabian Schartel und Leonardo Abrahao Silveira erstmals ab. Mit einem starken Lauf erspielten sich die Gastgeber bis zur Pause eine komfortable 14:9-Führung.

Zum Matchcenter: Jags Vöslau - SC Ferlach

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Jags die tonangebende Mannschaft. Angeführt von Kapitän Fabian Schartel und einer treffsicheren Offensive bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Ferlach leistete sich zu viele technische Fehler und fand nur selten Lösungen. Spätestens in der Schlussphase war die Partie entschieden. Mit dem fünften Sieg in Folge bleiben die Jags auf der Erfolgswelle und ziehen in der Tabelle mit dem HC Hard gleich, während Ferlach im Rennen um die Spitzenplätze einen Dämpfer hinnehmen muss.

Füchse beißen zu

Der HC Linz verpasst das vorzeitige Ticket für das Viertelfinale und unterliegt den BT Füchsen mit 27:31. Die Oberösterreicher erwischten zwar den besseren Start, doch die Steirer fanden rasch ins Spiel und übernahmen im Laufe der ersten Halbzeit die Kontrolle. Mit einem starken Zwischenspurt setzten sich die Füchse zwischenzeitlich ab, doch die Linzer gaben nicht auf und kämpften sich wieder heran, sodass es mit 14:15 in die Pause ging.

Zum Matchcenter: HC Linz - BT Füchse

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Linz konnte zwischenzeitlich ausgleichen und das Spiel offen halten, doch die Gäste zeigten sich in den entscheidenden Phasen effizienter und setzten sich Mitte der zweiten Hälfte ab. Am Ende sichern sich die Steirer einen 31:27-Auswärtssieg, klettern auf Rang sechs und verhindern damit das vorzeitige Viertelfinalticket der Gastgeber.

 

Linz konnte die Füchse zu selten stoppen
Linz konnte die Füchse zu selten stoppenHLA / Wolfgang Pichler

 

Hollabrunner Zittersieg

Der UHC Hollabrunn bleibt zuhause ungeschlagen und feiert mit einem knappen 36:35 gegen die HSG Bärnbach/Köflach bereits den vierten Heimsieg in Folge. Seit September 2025 sind die Niederösterreicher damit vor eigenem Publikum unbesiegt und bestätigen einmal mehr ihre Heimstärke. Die Gastgeber starteten stark in die Partie und setzten sich früh mit mehreren Treffern ab. Hollabrunn kontrollierte über weite Strecken der ersten Hälfte das Spiel und ging mit einer 20:17-Führung in die Pause.

Zum Matchcenter: UHC Hollabrunn - HSG Bärnbach/Köflach

Nach dem Seitenwechsel bauten die Hausherren ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Treffer aus. Die Steirer, die erstmals unter Neo-Coach János Gyurka antraten, zeigten jedoch Moral und kämpften sich in der Schlussphase noch einmal heran. Innerhalb von fünf Minuten erzielten die Gäste fünf Treffer und kamen nochmals gefährlich nahe. Letztlich retteten die Gastgeber den knappen Vorsprung über die Zeit. Mit dem Sieg gibt Hollabrunn die rote Laterne ab.

 

HLA Meisterliga: Die Ergebnisse der 19. Runde im Überblick
HLA Meisterliga: Die Ergebnisse der 19. Runde im ÜberblickFlashscore

 

Geht doch - Krems feiert ersten Auswärtssieg der Saison

Dem UHK Krems gelingt der Befreiungsschlag: Mit einem 35:28-Erfolg gegen Bregenz Handball feiern die Wachauer ihren ersten Auswärtssieg der Saison. Damit endet im zehnten Anlauf die Negativserie. Für die Vorarlberger hingegen wird die Situation im Kampf um die Playoff-Plätze nach der vierten Niederlage in Folge enger.

Zum Matchcenter: Bregenz Handball - UHK Krems

Krems erwischte einen starken Start und setzte sich früh mit mehreren Treffern ab. Bregenz kam zwischenzeitlich zwar besser ins Spiel, konnte den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen. Angeführt von Marian Teubert und Kenan Hasecic behaupteten die Gäste die Kontrolle und gingen mit 19:14 in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Krems die tonangebende Mannschaft. Die Wachauer ließen die Gastgeber nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende steht ein 35:28-Auswärtssieg für den amtierenden Meister und Bregenz rutscht auf den 11. Tabellenplatz ab.

Fivers rutschen ab

Der HC Hard feiert in der Hollgasse einen 28:26-Auswärtssieg beim den Fivers. In einer intensiven Anfangsphase erwischten die Gäste den besseren Start und konnten sich früh leicht absetzen. Die Fivers fanden jedoch zunehmend besser ins Spiel, drehten die Partie zwischenzeitlich und gingen mit einer knappen 16:15-Führung in die Pause.

Zum Matchcenter: Fivers - HC Hard

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Vorarlberger setzten sich in einer starken Phase leicht ab, doch die Wiener kämpften sich erneut zurück und glichen in der Schlussphase aus. In den entscheidenden Minuten behielten die Gäste jedoch die Nerven und stellten auf 28:26. Mit diesem Erfolg macht Hard einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale, während die Fivers einen Rückschlag hinnehmen müssen.

 

Hard wusste sich gegen die Fivers zu wehren
Hard wusste sich gegen die Fivers zu wehrenHLA / Anton Nigg

 

Graz entscheidet Krimi für sich

Die HSG Graz hält den Playoff-Traum am Leben und gewinnt das hart umkämpftes Duell gegen Handball Tirol mit 29:28. Dabei kontrollierte Tirol über weite Strecken der ersten Hälfte das Spiel und lag zwischenzeitlich klar in Führung. Graz kämpfte sich jedoch Schritt für Schritt zurück und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 15:17.

Zum Matchcenter: HSG Graz - Handball Tirol

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Steirer deutlich verbessert, drehten die Partie und übernahmen in Minute 32 erstmals die Führung. 18 Minuten vor Schluss entwickelte sich ein echter Handball-Krimi, in dem beide Teams mehrfach ausgleichen konnten. Nemanja Belos behielt schließlich die Nerven und verwandelte kurz vor Schluss einen Siebenmeter zum entscheidenden Treffer.

 

HLA Meisterliga: Die Tabelle nach Runde 19
HLA Meisterliga: Die Tabelle nach Runde 19Flashscore