Die Vorarlberger entschieden das Finale gegen die HSG Graz für sich und sicherten sich damit neben dem übergroßen Pokal auch die Siegerprämie in Höhe von 5.000 Euro.
Vier Teams hatten sich für das Final-Event qualifiziert: JAGS Vöslau, UHK Krems, HSG Graz und HC Hard. In der Gruppenphase setzten sich schließlich Hard und Graz durch und lösten die Tickets für das große Endspiel.
Ausgeglichenes Rennen in der Gruppenphase
Zum Auftakt der Gruppenphase trennten sich Vöslau und Hard in zwei Abschnitten jeweils unentschieden, ehe Hard das Siebenmeterwerfen knapp für sich entschied. Auch das zweite Duell zwischen Graz und Krems war hart umkämpft. Die Steirer entschieden alle drei Abschnitte knapp für sich und setzte damit früh ein Ausrufezeichen.
Im dritten Duell des Tages zeigte der HC Hard gegen die HSG Graz seine offensive Stärke. Die Vorarlberger entschieden beide 15-Minuten-Abschnitte für sich, Graz konnte lediglich im Siebenmeterwerfen punkten. Damit verschaffte sich Hard eine gute Ausgangslage für den Finaleinzug.
Im abschließenden Niederösterreich-Derby zwischen Krems und Vöslau fiel die Entscheidung um den zweiten Finalplatz. Krems sicherte sich den ersten Abschnitt und machte damit den Einzug der Jags ins Finale zunichte. Zwar gingen Abschnitt zwei an Vöslau und das Siebenmeterwerfen an Krems, doch an der Tabellenkonstellation änderte das nichts mehr: Hard und Graz standen im Finale.
Finale: Hard behält die Nerven
Im Endspiel zwischen dem HC Hard und der HSG Graz entwickelte sich von Beginn an ein intensives Duell. Hard erwischte den besseren Start und setzte sich im ersten Abschnitt leicht ab, Graz blieb jedoch bis zur Schlussphase in Schlagdistanz. Mit 9:8 ging der erste Abschnitt knapp an die Vorarlberger.
Die Entscheidung fiel im anschließenden Siebenmeterwerfen. Beide Teams agierten zunächst nervös, ehe Hard vom Punkt effizienter blieb und sich mit einem 2:1 durchsetzte. Damit stand der Premierensieger des neuen Bewerbs fest.
Lukas Fritsch, Kapitän des HC Hard, meinte nach diesem ersten Titel: „Wir sind sehr froh und glücklich, dass wir den Bewerb gewonnen haben. Das war auf jeden Fall verdient. So solls weitergehen, nicht nur hier, sondern auch im Cup und vor allem in der Liga. Das war ein super Beginn, um jetzt in die Rückrunde zu starten. Wir freuen uns jetzt sehr auf die Rückreise, auch wenn sie lange wird, denn das ein oder andere Siegerbier wird es sicher geben.“
