Nach zwei Siegen in Folge trat Fehérvár mit großem Selbstvertrauen an. In einem weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel setzten die Hausherren immer wieder offensive Akzente, doch auch der KAC fand Chancen vor. Kurz vor der ersten Pause vergaben die Gäste die größte Gelegenheit des Abschnitts – torlos ging es in die Kabinen.
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Nach 25 Minuten musste Thimo Nickl auf die Strafbank (2+2 Minuten), und Fehérvár nutzte das Powerplay prompt: Kapitän Csanád Erdély fälschte einen Schuss von Messner zum 1:0 ab. Klagenfurt hatte hingegen in seiner ersten Überzahl mit Stangenschüssen Pech. Kurz vor Drittelende verhinderte KAC-Goalie Sebastian Dahm mit einer starken Parade den zweiten Gegentreffer.
Mit viel Energie starteten die Ungarn in den Schlussabschnitt. Sie wirkten entschlossen und ließen defensiv kaum etwas zu. Bei den wenigen Chancen der Gäste war Torhüter Rasmus Reijola, der sein viertes Shutout in dieser Saison feierte, stets zur Stelle. Nach sehenswerter Vorarbeit von Erdély erhöhte János Hári in der 56. Minute auf 2:0. Trevor Cheek sorgte schließlich per Empty-Net-Treffer für die endgültige Entscheidung.
Im Halbfinale treffen die Ungarn auf den Grunddurchgangssieger Graz99ers, die gleichzeitig als österreichischer Meister feststehen. In der zweiten Serie kommt es zum Duell zwischen dem HC Pustertal und Olimpija Ljubljana. Beide „Best-of-7“-Serien beginnen am Sonntag.
