Historisch schlechter Saisonstart
Doch für den HSV ist der desolate Auftritt vor den eigenen Fans im Volksparkstadion nicht nur einfach ein Stimmungsdämpfer, mit null Punkten und 0:7 Toren legten Polzin und Co. einen Klub-Negativrekord hin – noch nie ist der HSV so schlecht in eine Bundesliga-Saison gestartet.
Das sei ein "Nackenschlag, aber kein Beinbruch", sagte Kapitän Nicolai Remberg und versuchte, die verunsicherten Anhänger zu beruhigen: "Egal, was jetzt auf uns einprasselt, da gehen wir durch". Die Mannschaft werde jetzt "natürlich auseinandergenommen und alle werden wieder sagen: 'Sie werden es nicht schaffen'", sagte der Mittelfeldspieler und erinnerte an den ebenfalls schwachen Saisonstart in der Vorsaison.

Aber "am Ende sind wir mehr als souverän drin geblieben", sagte Remberg über den geglückten Klassenerhalt, der auch diesmal das Ziel ist: "Ich kenne die Mannschaft, wir brechen nicht ein, das bricht uns nicht das Genick. Wir werden uns einspielen, eingrooven und dann sind wir da, da bin ich mir ganz sicher." Schon nächstes Wochenende soll bei RB Leipzig möglichst die Wende her.
