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Katastrophaler Saisonstart für den HSV – Trainer Polzin redet Klartext

HSV-Coach Polzin
HSV-Coach PolzinSELIM SUDHEIMER / GETTY IMAGES EUROPE / GETTY IMAGES VIA AFP

Merlin Polzin redete nicht drumherum. Das sei ein "maximal beschissener Nachmittag" gewesen, sagte der Trainer vom Hamburger SV nach dem bitteren 0:5 (0:2) gegen den FSV Mainz 05: "Ein Moment, der extrem weh tut". Und zudem rutschte der HSV nach der zweiten Pleite im zweiten Bundesliga-Spiel auf den letzten Tabellenplatz ab.

Historisch schlechter Saisonstart

Doch für den HSV ist der desolate Auftritt vor den eigenen Fans im Volksparkstadion nicht nur einfach ein Stimmungsdämpfer, mit null Punkten und 0:7 Toren legten Polzin und Co. einen Klub-Negativrekord hin – noch nie ist der HSV so schlecht in eine Bundesliga-Saison gestartet.

Das sei ein "Nackenschlag, aber kein Beinbruch", sagte Kapitän Nicolai Remberg und versuchte, die verunsicherten Anhänger zu beruhigen: "Egal, was jetzt auf uns einprasselt, da gehen wir durch". Die Mannschaft werde jetzt "natürlich auseinandergenommen und alle werden wieder sagen: 'Sie werden es nicht schaffen'", sagte der Mittelfeldspieler und erinnerte an den ebenfalls schwachen Saisonstart in der Vorsaison.

Die hängenden Köpfe sollen bald wieder nach oben zeigen
Die hängenden Köpfe sollen bald wieder nach oben zeigenDANIEL BOCKWOLDT / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Aber "am Ende sind wir mehr als souverän drin geblieben", sagte Remberg über den geglückten Klassenerhalt, der auch diesmal das Ziel ist: "Ich kenne die Mannschaft, wir brechen nicht ein, das bricht uns nicht das Genick. Wir werden uns einspielen, eingrooven und dann sind wir da, da bin ich mir ganz sicher." Schon nächstes Wochenende soll bei RB Leipzig möglichst die Wende her.

Match-Center: Hamburger SV vs. Mainz 05