Jedoch seien auch Teamkollegen und -kolleginnen von derlei Drohungen betroffen, sagte die Team-Europameisterin. Und mit Hasskommentaren seien sie ohnehin allesamt konfrontiert.
"Vor allem Frauen bekommen unsägliche Nachrichten, die sich auf Äußerlichkeiten beziehen", beklagte Kaufmann, "auch ich erhalte, neben anderen Hassbotschaften, viele extrem sexistische Kommentare." Es werde "schlimmer und schlimmer", betonte Annett Kaufmann, die seit den Olympischen Spielen 2024 in Paris als Aushängeschild im deutschen Frauen-Tischtennis gilt.
Zuletzt war auch während der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina über Hasskommentare in den Sozialen Netzwerken gegen Sportlerinnen und Sportler diskutiert worden. So sprach etwa die inzwischen zurückgetretene Biathletin Franziska Preuß von "Psychoterror" in den Kommentarspalten.
