Die Spielpause wegen seiner Knieprobleme habe er mit "viel Frustration, Wut und Sorge" durchlebt, ein vorzeitiges Saison- oder gar WM-Aus sei allerdings "nie ein Thema" gewesen, betonte der Stürmer: "Ich hatte höchstens einen Teilriss, also wäre ich bis April ausgefallen. Es gab nie eine Diskussion über die Weltmeisterschaft oder das Saisonende bei Real Madrid."
Auch für die Champions-League-Kracher gegen die Bayern am 7. und 15. April gab Mbappé damit grünes Licht.
Seit dem 21. Februar spielte der Franzose nicht mehr von Beginn an. Zwischenzeitlich reiste er zur Behandlung seiner hartnäckigen Knieprobleme nach Paris, eine Operation war letztlich nicht nötig.
Am 17. März feierte Mbappé in der Champions League gegen Manchester City ein 21-minütiges Kurzcomeback, ehe er auch am vergangenen Wochenende in der Liga 26 Minuten ran durfte. Nun reist er mit Frankreich per Kurztrip in die USA für die Duelle gegen Brasilien (26. März) und Kolumbien (29. März).
Arbeloa hat keine Probleme mit Abstellung
"Er ist körperlich zu 100 Prozent fit. Ich habe nichts dagegen, dass er mit den Bleus abreist", sagte Real-Trainer Álvaro Arbeloa. Das Protokoll sei "eingehalten" worden, erklärte Frankreichs Coach Didier Deschamps: "Ich habe mich regelmäßig mit Kylian ausgetauscht. Es gab keine Verpflichtung für ihn, dabei zu sein, aber seinerseits war klar, dass er als Spieler bei uns sein wollte."
Der US-Trip werde "kein Urlaub", so Mbappé selbst, "wir fahren dorthin, um uns auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten".
