Sinja Kraus hat sich bei ihrem ersten Auftritt im Hauptfeld von Wimbledon in der ersten Runde verabschiedet. Die 24-jährige Wienerin unterlag der Spanierin Oksana Selekhmeteva mit 1:6, 5:7 und komplettierte damit das frühe Aus des österreichischen Damen-Trios. Aus rot-weiß-roter Sicht steht im Einzel nur noch Sebastian Ofner im Bewerb.
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Nach der Partie zeigte sich Kraus selbstkritisch: „Das war einfach kein guter Tag für mich heute. Ich bin nicht wirklich ins Spiel reingekommen und habe mich auf dem Platz nicht wohlgefühlt. Sie hat mir wenig Rhythmus gegeben.“ Ihre Leistung habe „nicht mein Spiel repräsentiert, zu dem ich imstande bin. Schade, dass es ausgerechnet bei so einem Event nicht geklappt hat.“
Starker Beginn, dann der Einbruch
Dabei erwischte Kraus zunächst einen gelungenen Start und nahm Selekhmeteva gleich das erste Aufschlagspiel ab. Es sollte allerdings das einzige Game der Österreicherin im ersten Satz bleiben. Zahlreiche Eigenfehler und Doppelfehler brachten die Spanierin immer besser ins Spiel, die sechs Games in Folge gewann und den ersten Durchgang nach nur 33 Minuten mit 6:1 für sich entschied.
Nach einer kurzen Pause in der Kabine stabilisierte sich Kraus zwar etwas, wirklich zu ihrem Spiel fand sie aber weiterhin nicht. Beide Spielerinnen leisteten sich zahlreiche Ungenauigkeiten, wobei Selekhmeteva die Fehler ihrer Gegnerin konsequenter ausnutzte.
Aufholjagd bleibt unbelohnt
Als die Spanierin im zweiten Satz auf 5:3 davonzog, schien die Entscheidung gefallen. Kraus zeigte jedoch Moral, wehrte einen Matchball ab und kämpfte sich mit einem Break zum 5:5-Ausgleich zurück.
Die Hoffnung währte allerdings nur kurz. Selekhmeteva nahm der Wienerin den Aufschlag erneut ab und servierte wenig später zum Matchgewinn.
„Ich bin einerseits stolz, dass ich mich zurückkämpfen konnte. Aber bei 5:5 waren es zwei oder drei leichte Fehler zu viel“, resümierte Kraus
