Der Fall des 31-Jährigen ist der nächste Skandal in einer schier endlosen Reihe unter Kenias Langstrecken-Assen. Anfang März hatte die nationale Anti-Doping-Agentur des afrikanischen Landes mitgeteilt, dass 27 Athletinnen und Athleten wegen entsprechender Verstöße vorläufig suspendiert wurden. Zu den Suspendierten gehörte Rita Jeptoo, die frühere Boston- und Chicago-Siegerin. Im Oktober wurde zudem Marathon-Weltrekordlerin Ruth Chepngetich für drei Jahre gesperrt.
Seit 2017 wurden bereits mehr als 140 kenianische Athleten und damit mehr als aus jedem anderen Land von der Athletics Integrity Unit (AIU) suspendiert.
