Luka Mladenovic hat bei der Langbahn-EM in Paris für das erste österreichische Edelmetall gesorgt. Der 22-jährige Salzburger schwamm am Donnerstag über 200 Meter Brust in 2:08,91 Minuten sensationell zu Bronze.
Schneller waren lediglich der Brite Filip Nowacki, der sich in 2:07,70 Minuten den EM-Titel sicherte, und der Niederländer Caspar Corbeau (2:07,78).
„Ich bin sehr glücklich. Leider keine neue Bestzeit, aber insgesamt so stabil zu sein, macht mich sehr glücklich“, sagte Mladenovic im ORF. Auf den letzten Metern sei es hart geworden: „Hinten raus hat es sehr wehgetan, aber ich habe den Kopf einfach ausgeschaltet und alles gegeben.“
Mladenovic pulverisiert Ö-Rekord
Bereits im Halbfinale hatte Mladenovic mit einem österreichischen Rekord aufhorchen lassen. In 2:08,85 Minuten verbesserte er die mehr als sechs Jahre alte Bestmarke von Christopher Rothbauer um über eine Sekunde. Im Finale blieb er nur sechs Hundertstelsekunden über seiner neuen Rekordzeit.
Giefing sorgt mit Rekord für Aufsehen
Auch Christian Giefing präsentiert sich in Paris in starker Form. Der erst 18-jährige Burgenländer zog über 200 Meter Kraul souverän ins Finale ein. Giefing gewann sein Halbfinale in 1:45,47 Minuten und qualifizierte sich als Gesamtfünfter für die Entscheidung am Freitag (18:36 Uhr).
Bereits im Vorlauf hatte der Youngster für ein Ausrufezeichen gesorgt. Mit 1:44,96 Minuten unterbot er den bisherigen österreichischen Rekord von Felix Auböck aus dem Jahr 2022 um 15 Hundertstelsekunden.
