Nach Beschimpfungen: Deutscher Influencer beendet Zusammenarbeit mit Aalborg

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Nach Beschimpfungen: Deutscher Influencer beendet Zusammenarbeit mit Aalborg
Aktualisiert
Nach Beschimpfungen von Verein und Fans: Influencer Rinas fühlte sich in Aalborg unerwünscht
Nach Beschimpfungen von Verein und Fans: Influencer Rinas fühlte sich in Aalborg unerwünscht
Henning Bagger/Ritzau Scanpix
Nach weniger als zwei Wochen ist die Zusammenarbeit zwischen dem Erstligisten AaB und dem deutschen Influencer Anton Rinas, in den sozialen Medien als "ViscaBarca" bekannt, als beendet erklärt.

Das bestätigte Rinas am Montag auf seinem Instagram-Profil. "Ich wäre total gerne Teil der Familie geworden. Wenn man aber in ein Haus eingeladen wird, kann man sich nur wohlfühlen, wenn alle Bewohner mich bei sich haben wollen", so der Deutsche unter anderem.

Rinas leistet sich Fehltritt mit Aussagen

Damit meint er wohl die Fans von AaB, die sich skeptisch über die Zusammenarbeit des Vereins mit insgesamt drei deutschen Influencern geäußert haben. Am 22. Februar hatte der Aalborger Klub bekannt gegeben, dass der Hauptaktionär des Vereins, die deutsche SSE22, eine Vereinbarung mit drei beliebten Online-Persönlichkeiten getroffen hat, um das Marketing der Dänen voranzutreiben.

Zwei Tage später waren die Influencer in Aalborg, um Inhalte für das Heimspiel von AaB gegen Sonderjyske zu erstellen. Anton Rinas bezeichnete AaB als seinen eigenen Verein und sagte, dass die Arbeit mit dem Verein so sei, als würde man das Computerspiel FIFA im echten Leben spielen.

Keine Fan-Akzeptanz für die Influencer

Die Fans von AaB sahen daraufhin rot, und der Verein musste sich von den Behauptungen distanzieren und erklären, dass die deutschen Content-Spezialisten keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Geschäftsführung hätten.

"Einige Aussagen in den Videos waren irreführend und es wurde im Dialog mit allen Beteiligten klargestellt, dass alle Entscheidungen in Bezug auf die sportlichen Aspekte des Vereins, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft, ausschließlich von der AaB-Geschäftsführung getroffen werden", schrieb der Verein auf seiner Website.

In seinem langen Abschiedsposting entschuldigt sich Anton Rinas für die getroffenen Aussagen. Die Influencer "Trymacs" und "UnsympathischTV" werden weiterhin mit AaB und den AaB-Eigentümern in Verbindung gebracht.