Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, zum fünften Mal in Folge schloss der Klub das Geschäftsjahr mit einem Gewinn ab. "Vergangenes Jahr haben wir gezeigt, dass wir verantwortungsvoll wirtschaften können. Jeder Aufstieg bedeutet höhere Erlöse. Entscheidend ist, was man daraus macht. Es ist uns gelungen, diese wirksam in Ergebnis und Mannschaft zu übersetzen, statt sie zu verbrauchen", sagte HSV-Vorstand Eric Huwer.
Fünf von sechs Erlösbereichen legten nach Klubangaben zu. Bestwerte gab es beim Spielbetrieb mit 56,3 Millionen Euro, bei Partnerschaften mit 31,4 Millionen Euro sowie im Merchandising mit 25,3 Millionen Euro.
Eigenkapital deutlich gestiegen
Auch die Bilanz verbesserte sich nach Angaben des HSV deutlich. Das Eigenkapital stieg auf 87,5 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote von 29,9 auf 45,5 Prozent. Den Finanzverbindlichkeiten von 16,8 Millionen Euro standen zum Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von 50,5 Millionen Euro gegenüber. Im März 2026 zahlte der Klub zudem seine Anleihe planmäßig zurück. "Die finanzielle Stabilität ist die Bedingung für sportliche Handlungsfähigkeit auch in schwierigeren Phasen", sagte Huwer.
Der Personalaufwand entsprach 36,9 Prozent des Gesamtertrags. In der Bundesliga-Abstiegssaison 2017/18 hatte dieser Anteil laut HSV noch bei 45,5 Prozent gelegen.
