City teilte mit, dass am Donnerstag eine "umfassende Berufung" eingereicht worden sei. "Der Klub vertritt die feste Auffassung, dass das Gutachten aus mehreren Gründen klare wesentliche Fehler in Bezug auf Recht, Prinzipien und Tatsachen enthält und daher unsicher ist", hieß es in einem Statement: "Der Verein ist unschuldig in Bezug auf die Anschuldigungen der Premier League, und es existiert eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die alle seine Positionen in diesem Fall stützen."
Scheinverträge und drastische Strafen
Am Dienstag hatte die Liga bestätigt, dass die Citizens für schuldig befunden wurden. Es geht um einen Zeitraum von neun Jahren von 2009 bis 2018 und insgesamt 115 Anklagepunkte. Sollte der Klub keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar.
City, das seit 2008 in den Händen der City Football Group aus Abu Dhabi liegt, soll laut der Vorwürfe unter anderem mit vielfältigen Scheinverträgen die Regeln der Premier League umgangen haben. Auch warf die unabhängige Kommission den Klubvertretern vor, ihren Pflichten der Kooperation in dem Verfahren nicht nachgekommen zu sein.
ManCity & der Finanzskandal
Manchester City wurde am 29. September wegen ernsthafter Verstöße gegen die Finanzregularien der Premier League in 114 von 115 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Dem Verein droht im schlimmsten Fall der Zwangsabstieg.
Das Urteil beschäftigt weiterhin die Gerichte, denn City hat Einspruch eingelegt. Hier findest du sämtliche Informationen zum Finanzskandal!
