Zweiter Oranje-Sieg gegen Serbien in einer Woche
Vor heimischem Publikum gingen die Niederländer nach einem Freistoß in Führung (30.). Zunächst hatte es so ausgesehen, als hätte Virgil van Dijk, der sein 100. Länderspiel bestritt, den Ball noch touchiert. Das Tor wurde jedoch Teun Koopmeiners zugeschrieben.
Serbien hatte mit dem Kopfballtor von Mihajlo Cvetkovic eine schnelle Antwort parat (35.). In der zweiten Halbzeit wurden die Gäste mutiger, belohnten sich aber nicht. Der frühere Münchner Joshua Zirkzee traf zur Entscheidung (72.).
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Die Serben, die schon im Hinspiel vor einer Woche knapp mit 1:2 (0:1) unterlagen, bleiben weiter ohne Sieg. Zum Abschluss der Vorrundenphase treffen sie in knapp sechs Wochen erneut auf Deutschland (13. November), die Niederlande nehmen es parallel dazu mit Griechenland auf. Drei Tage später steht dann für Oranje das zweite Duell mit Deutschland an, Serbien ist zu Gast in Griechenland.

Portugal bleibt makellos
Mit zwölf Punkten ist dem Titelverteidiger und zweimaligen Nations-League-Sieger Portugal das Weiterkommen nicht mehr zu nehmen. Angreifer Goncalo Ramos (79.) traf in Porto zum Sieg für die Gastgeber, nachdem der frühere Bayern-Profi Joao Cancelo (38.) ein Traumtor von Norwegens Kristoffer Ajer (36.) ausgeglichen hatte. Stürmerstar Erling Haaland blieb bei den Norwegern weitgehend unauffällig. Portugals Francisco Conceicao (86.) sah die Gelb-Rote Karte.
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Ronaldo hatte das Trainingslager des Nationalteams in Dänemark am Mittwoch überstürzt verlassen und das Ende seiner Karriere in der Selecao angedeutet. Auslöser war Jesus' Ankündigung, den Nationalhelden wie schon im vorherigen Spiel auf die Bank setzen zu wollen.
Zu viel für den Rekordtorschützen der Portugiesen; ein Privatjet brachte ihn mitten in der Nacht nach Madrid. Laut portugiesischen Medien soll Jesus zu einem Versöhnungsgespräch mit Ronaldo bereit sein, die Zeitung A Bola schrieb von einem "Friedensgipfel".

Kein Sieger in umstrittenem Duell
Wie vor einer Woche beim 3:0 der Iren im ungarischen Debrecen verzichteten die Spieler beider Teams auf die sonst üblichen Gesten. Die Iren neigten ihre Köpfe beim Abspielen der israelischen Hymne zu Boden, es gab weder Shakehands noch das Übergeben eines Wimpels. Das Spiel fand vor fast leeren Tribünen statt.
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Israels Mannschaft trug in Gedenken an die Opfer des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 schwarze Armbinden. Die Republik Irland gehört seit Beginn der israelischen Militäroffensive im Oktober 2023 zu den europäischen Ländern, die besonders deutlich ihre Unterstützung für die Palästinenser zum Ausdruck gebracht haben. Wegen des militärischen Vorgehen Israels im Gazastreifen als Reaktion auf den Überfall der Hamas hatte es in Irland im Vorfeld Forderungen nach einem Boykott gegeben.
Die irische Führung durch Troy Parrott (39., Foulelfmeter) glich Dor Peretz (47.) aus.

