Das österreichische Frauen-Nationalteam darf nach dem Abschluss der Gruppenphase weiterhin von der erstmaligen Teilnahme an einer Weltmeisterschaft träumen. Mit Rang drei hinter Norwegen und Deutschland sicherte sich die Mannschaft von Teamchef Lars Söndergaard nicht nur den Verbleib in Liga A, sondern auch eine günstige Ausgangsposition für die bevorstehenden Playoffs.
Weil Österreich die Qualifikationsgruppe auf dem dritten Platz beendete, trifft die ÖFB-Auswahl in der ersten von zwei Playoff-Runden auf ein Team aus Liga C. Damit gehen die Österreicherinnen den stärkeren Gegnerinnen aus Liga B zunächst aus dem Weg und erhalten eine zusätzliche Chance, sich für die Endrunde 2027 in Brasilien zu qualifizieren.
Acht mögliche Gegnerinnen im Oktober
Die erste Playoff-Phase wird zwischen dem 7. und 13. Oktober ausgetragen. Als mögliche Gegnerinnen kommen die sechs Gruppensieger der Liga C sowie die beiden besten Gruppenzweiten infrage.
Zu den möglichen Kontrahentinnen zählen Litauen, Kosovo, Ungarn, Griechenland, Rumänien und Belarus. Ergänzt wird das Feld durch Kroatien und Kasachstan, die sich als beste Zweitplatzierte für die Playoffs qualifiziert haben.
Österreich wird das Hinspiel aller Voraussicht nach auswärts bestreiten und das entscheidende Rückspiel vor heimischem Publikum austragen.
Auslosung steigt in Nyon
Klarheit über den tatsächlichen Gegner gibt es bereits in wenigen Tagen. Die Auslosung der ersten Playoff-Runde findet am 18. Juni in Nyon statt.
Sollte Österreich die erste Hürde erfolgreich meistern, wartet Ende des Jahres die zweite und entscheidende Playoff-Phase. Diese wird zwischen dem 26. November und 5. Dezember ausgetragen. Dort würde es dann um die letzten Tickets für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien gehen.
Nach dem erfolgreichen Liga-A-Verbleib haben die ÖFB-Frauen ihr Minimalziel bereits erreicht. Nun bietet sich im Herbst die Chance, erstmals in der Verbandsgeschichte auch das Ticket für eine Weltmeisterschaft zu lösen.
