Teamchef Alexander Schriebl wird den zweiten Test nach dem 1:1-Remis gegen Finnland am vergangenen Donnerstag erneut nutzen, um möglichst vielen der 25 mitgereisten Teamspielerinnen Einsatzminuten zu geben: „Wir wollen auch morgen unser mögliches Tauschkontingent voll ausnutzen und Spielerinnen von Beginn an bringen, die gegen Finnland beispielsweise noch von der Bank gestartet sind."
Zum Matchcenter: Ukraine - Österreich
Der Salzburger erwartet mit der Ukraine vor allem einen intensiv auftretenden Gegner: „Ich bin der Meinung, dass Finnlands Struktur im Vergleich ein bisschen besser und gefestigter sein dürfte. Wir haben die Ukraine gegen Schottland im Stadion verfolgt und es war erkennbar, dass sie sehr viele Impulse von außen erhalten haben. Es gilt, mit Intensität dagegenzuhalten.“

Mit Spaß an der Arbeit zum Sieg
Maria Plattner, die gegen Finnland in der Startelf gestanden hatte, lobt indessen die gute Energie im Team auch abseits des Platzes: „Wir haben abseits der intensiven Arbeit auf dem Trainingsplatz auf jeden Fall als Team auch sehr viel Spaß gehabt in diesem Lehrgang und die Tage hier in Spanien haben uns als Team auf jeden Fall weitergebracht. Wenn wir als Team noch einmal an unsere Leistung anschließen können, werden wir ein gutes Spiel und einen guten Jahresabschluss haben.“
Gegen die aktuelle Nummer 34 der Welt plant die ÖFB-Elf den Lehrgang mit einem positiven Resultat abzuschließen, wie auch HSV-Legionärin Melanie Brunnthaler bestätigt. In der bisherigen Geschichte gab es bisher nur ein Aufeinandertreffen beider Teams. Am 19. August 1995 setzen sich die Ukrainerinnen im Rahmen des Slovakia Cup mit 2:0 gegen die Österreicherinnen durch. Es war damals das erst 17. Länderspiel des rot-weiß-roten Frauen-Nationalteams.
