Seine Zuständigkeit fürs Kulinarische habe Rüdiger sich auf gemeinsamen Reisen verdient. "Der war beim Büfett immer vorne mit dabei, da kann man sich drauf verlassen, dass er was Gutes zum Essen mitbringt", sagte Podolski, "und wir hatten immer gut Spaß."
"Es kann so viel passieren"
Mit Schweinsteiger sei seit den gemeinsamen Tagen rund um die WM 2006 eine besondere Beziehung entstanden, "Poldi und Schweini" sei keine Show gewesen. "Wir haben uns einfach super verstanden. Auf dem Platz harmoniert, neben dem Platz – da war nichts gespielt, nichts aufgesetzt", sagte der 40-Jährige: "Ich bin froh, ihm damals begegnet zu sein. Er denkt bestimmt genauso. Wir hatten über viele Jahre eine geile Zeit zusammen."
Die deutsche Mannschaft zählt Podolski bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zum "erweiterten Favoritenkreis. Aber Spanien, Frankreich und ein, zwei andere Teams sehe ich etwas vor uns." Einflussfaktoren gebe es im Turnierverlauf allerdings viele, "Tagesform, Verletzungen, Schiedsrichterentscheidungen", sagte Podolski: "Es kann einfach so viel passieren."
