Littlers launisches Verhalten gegenüber van Veen während seiner 5:6-Niederlage in Manchester rief in den sozialen Medien heftige Reaktionen hervor. Mit einem kindischen Instagram-Post machte er die Situation für sich selbst noch schlimmer. Van Veen erreichte schließlich das Finale, bevor er mit 2:6 gegen einen nicht zu stoppenden Gerwyn Price verlor.
"Kein guter Verlierer": Van Veen kritisiert Littler nach Premier-League-Duell
Der Waliser scorte unerbittlich und zeigte sich zudem nervenstark auf die Doppel. Über seine drei Matches hinweg zeigte er einen atemberaubenden Average von 107,63 und traf 72 Prozent seiner Checkouts.
Price holte sich seinen zweiten Tagessieg und setzte sich mit zwei Punkten Rückstand auf Littler an Tabellenplatz zwei. Damit hat er gute Chancen, die Finals Night im Mai zu erreichen.
Price kann weiter dominieren
Littler ist in Brighton der große Favorit, um sich seinen vierten Sieg in der Premier League 2026 zu sichern. Es würde niemanden überraschen, denn der 19-Jährige hat in acht seiner 17 Matches einen Average von 105 oder mehr erzielt und damit bewiesen, wie unermüdlich er scoren kann.
Aber auch wenn "The Nuke" zudem die meisten 180er und dem höchsten Turnier-Average hält, sollte man Price die Chance auf einen zweiten Sieg in Folge nicht aberkennen.
Der "Iceman" war in Manchester nicht zu stoppen und zeigte mit drei aufeinanderfolgenden 6:2-Siegen über Luke Humphries, Stephen Bunting und van Veen die bisher beeindruckendste Leistung des Turniers. Price ließ seinen Gegnern keine Chance, indem er Weltklasse-Triple mit messerscharfem Finishing kombinierte. Er übertraf bei seinem Halbfinalsieg über Bunting nicht nur einen Average von 112, sondern ließ in der Vorwoche auch nur sieben Darts auf die Doppel aus.
Der 41-Jährige wird versuchen, diese Dominanz im Brighton Centre fortzusetzen. Josh Rock könnte das erste Opfer seiner Brillanz im Viertelfinale sein.
Nach sieben Wochen ohne Sieg zum Start in den Wettbewerb hat Rock zuletzt zweimal gegen Jonny Clayton gewonnen. Der Nordirländer erzielte gegen den Tabellenführer in Manchester einen Ton-plus-Average und traf beim 6:4-Triumph zudem über 50 Prozent auf die Doppel. Eine schwächere Leistung von nur noch 37,5 Prozent kostete ihm eine 3:6-Niederlage gegen van Veen.
Rock wartet als einziger Spieler weiter auf sein erstes Finale und wird entschlossen sein, seine Durststrecke eher früher als später zu beenden. Der Sieger des Duells zwischen Rock und Price trifft im Halbfinale entweder auf Humphries oder Clayton.
Humphries bangt um die Top 4
Während Price seinen Platz unter den ersten Vier fest im Visier hat, muss Humphries auf dem Weg in die Play-offs noch einiges aufholen. Durch die Auftakt-Niederlage in der Vorwoche liegt er vor dem Gastspiel in Brighton zwei Punkte hinter dem viertplatzierten Michael van Gerwen. Mit der drittschlechtesten Doppelquote (35,29 Prozent) spricht die Form nicht gerade für "Cool Hand Luke".
Der amtierende Premier-League-Sieger eröffnet Nacht 10 mit dem Viertelfinale gegen Clayton und trifft auf der Jagd nach zwei Punkten auf einen ebenso formschwachen Gegner.
Clayton steckt nach zwei Niederlagen gegen Rock in einem Loch und obwohl er immer noch Dritter ist, ist das Leistungsniveau des Walisers seit seinem Tagessieg in Nacht 6 deutlich gesunken.
"The Ferret" ist einer von nur drei Spielern, die über die letzten drei Wochen hinweg einen Average von unter 100 hatten. Zudem hat er die schlechteste Checkout-Quote aller Spieler im Wettbewerb (28,57 Prozent).
Sollte sich dieser Trend in Brighton fortsetzen, könnte die Nummer 5 der Welt die vierte Niederlage in Folge einstecken – Humphries' Chancen auf einen Platz unter den ersten Vier würdem entsprechend steigen.
