Saisonabschluss: Domen Prevc auf Rekordjagd – Schrecksekunde um Stephan Embacher

Prevc bleibt in diesem Winter der unangefochtene Herr der Lüfte
Prevc bleibt in diesem Winter der unangefochtene Herr der LüfteSports Press Photo, SPP Sport Press Photo. / Alamy / Profimedia

Beim Heimspiel in Planica sicherte sich Topstar Domen Prevc seinen 14. Saisonsieg und könnte damit beim Abschluss am Sonntag den Rekord seines Bruders Peters einstellen.

Andreas Wellinger bleibt der beste deutsche Skiflieger der Saison. Zum Auftakt des Weltcup-Finales im slowenischen Planica kam der WM-Zweite von 2024 auf Rang acht und sorgte für das Top-Ergebnis der DSV-Adler. Zuletzt schon Siebter in Vikersund, sprang er mit 218,5 und 215,5 Metern bei anspruchsvollen Bedingungen zweimal auf hohem Niveau.

Mit den Allerbesten konnte der Ruhpoldinger aber nicht mithalten: Prevc siegte trotz eines gewaltigen Wacklers im ersten Durchgang mit 232,5 und 230,5 m (471,4 Punkte) vor Ren Nikaido (Japan/451,3) und Daniel Tschofenig (Österreich/443,5). Prevc steht am Ende einer fast perfekten Saison kurz vor dem Gewinn der kleinen Kristallkugel für den Sieg im Skiflug-Weltcup.

Embacher stürzt

Für eine Schrecksekunde sorgte Stephan Embacher. Österreichs Jungstar, der zuletzt in Vikersund seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, erreichte im zweiten Durchgang mit 240,0 m die größte Tagesweite – kam beim Ausfahren aber zu Fall. Nach den ersten Eindrücken schien Embacher aber weitgehend unverletzt geblieben zu sein.

Am Samstag (9:30 Uhr) wird in Planica ein Teamfliegen ausgetragen, das Finale der besten 30 Springer der Saison beschließt am Sonntag (10 Uhr) den langen Olympia-Winter.