Paco Rassat siegt im Adelboden-Slalom - Feller bester Österreicher

Paco Rassat hat in Adelboden allen Grund zu feiern
Paco Rassat hat in Adelboden allen Grund zu feiernFabrice COFFRINI / AFP / AFP / Profimedia

Paco Rassat hat den Slalom in Adelboden mit einer eindrucksvollen Aufholjagd für sich entschieden und damit seinen zweiten Sieg in dieser Saison gefeiert. Der Franzose verwies Atle Lie McGrath sowie den Halbzeitführenden Henrik Kristoffersen knapp auf die Plätze zwei und drei. Bester Österreicher wurde Manuel Feller als Fünfter.

Henrik Kristoffersen musste sich über den verpassten Sieg ärgern. Nach Führung im ersten Lauf unterliefen ihm im Finale mehrere Fehler, wodurch er nicht nur Paco Rassat, sondern auch Atle Lie McGrath vorbeiziehen lassen musste.

Für Rassat setzt sich damit der positive Trend fort. Nach seinem Premierensieg in Gurgl und einem dritten Platz in Madonna stand der 27-Jährige zum dritten Mal im Weltcup auf dem Podest. Zudem übernahm er erstmals die Führung im Slalom-Weltcup und war naturgemäß überglücklich: "Vor diesem Publikum zu gewinnen ist fantastisch. In den drei Rennen bisher hier habe ich nie Punkte gemacht. Ich wollte sauber im Steilen fahren und im Flachen Tempo machen."

Feller zeigt deutlichen Aufwärtstrend

Manuel Feller sorgte aus österreichischer Sicht für ein Ausrufezeichen. Nach Rang acht zur Halbzeit riskierte der Tiroler, kämpfte sich im zweiten Lauf nach vorne. Am Ende bedeutete Platz fünf nicht nur sein bestes Saisonergebnis, sondern auch das bislang beste ÖSV-Resultat in diesem Slalom-Winter. Feller zeigte sich im ORF-Interview zufrieden: "Fahrerisch war es sehr in Ordnung. Das Podest habe ich im ersten Durchgang liegen gelassen. Es verlangt sehr viel Risiko, um ganz oben zu stehen. Es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung."

Raschner und Schwarz mit Aufholbedarf

Marco Schwarz, zuletzt in anderen Disziplinen erfolgreich, kam im Slalom noch nicht ganz an die Spitze heran. Nach Platz 19 im ersten Lauf verbesserte er sich im Finale auf Rang 16 und sammelte weiteres Selbstvertrauen. Dominik Raschner wurde als zweitbester Österreicher 14., während Michael Matt im zweiten Durchgang einige Plätze einbüßte und 18. wurde.

Johannes Strolz und Joshua Sturm schieden aus, während Fabio Gstrein, Adrian Pertl und Simon Rueland den Finaldurchgang knapp verpassten.