Odermatt schied im letzten Riesenslalom der Saison nach einer allzu waghalsigen Fahrt bereits im ersten Lauf aus und machte damit den Weg frei für Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien).
Der Olympiasieger, der mit 48 Punkten Rückstand ins Rennen gegangen war, ließ sich die Chance nicht entgehen: Er gewann vor dem Schweizer Loic Meillard (+0,58 Sekunden) und hatte damit am Ende 52 Punkte Vorsprung auf Odermatt im Kampf um die kleine Kristallkugel. 2023 hatte der gebütige Norweger bereits den Slalom-Weltcup gewonnen.
Grammel Siebter – Brennsteiner verpasst Podium
Eine starke Abschlussvorstellung zeigte das deutsche Trio. Bester war Anton Grammel (+1,88), der zeitgleich mit dem Österreicher Joshua Sturm auf Rang sieben und damit zum besten Resultat seiner Karriere fuhr. Fabian Gratz (+2,37), Vierter mit einer Chance auf das Podium nach dem ersten Lauf, wurde Zehnter. Jonas Stockinger (+2,46) erreichte zeitgleich mit dem ehemaligen Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault aus Frankreich Rang elf und damit ebenfalls das beste Resultat seiner Karriere.
Bester Österreicher wurde Stefan Brennsteiner (+0,88) – nach dem ersten Durchgang noch Zweiter – auf Position 4, Marco Schwarz (+1,96) schaffte es als Neunter ebenfalls in die Top 10. Patrick Feurstein (+6,84) wurde abgeschlagen 22., Raphael Haaser schied im ersten Durchgang aus.
Für Pinturault, 2021 letzter Sieger im Gesamt- und im Riesenslalom-Weltcup vor Odermatt, war es das letzte Rennen der Karriere. Nach ihm hatte Odermatt die Riesenslalom-Kugel viermal nacheinander gewonnen, den Gesamtweltcup holte er zum fünften Mal. In der Abfahrtswertung belegte er in diesem Winter zum dritten Mal nacheinander den ersten Platz, im Super-G zum vierten Mal nacheinander.
