Hundertstel-Königin Laura Pirovano schlägt wieder zu - diesmal vor Conny Hütter

Hütter, Pirovano und Suter am Podium
Hütter, Pirovano und Suter am PodiumRoberto Tommasini/IPA Sport/ipa-agency.net / Shutterstock Editorial / Profimedia

Cornelia Hütter hat den Sieg in der zweiten Abfahrt im Val di Fassa nur knapp verpasst. Die Steirerin musste sich am Samstag der Italienerin Laura Pirovano um lediglich 0,01 Sekunden geschlagen geben. Corinne Suter aus der Schweiz wurde mit 0,05 Sekunden Rückstand Dritte. Für Pirovano war es nach ihrem Erfolg am Vortag bereits der zweite Sieg in Folge – beide Male mit minimalem Vorsprung.

Conny Hütter eroberte nach ihrem Erfolg in Val d’Isère nun im Val di Fassa ihren zweiten Podestplatz der Saison. Zudem hatte sie bei den Olympischen Spielen Bronze im Super-G gewonnen. "Wenn ich meinen Plan umsetze, kann ich vorne mitfahren", erklärte Hütter im ORF-Interview.

Dass es für Hütter nicht zum Sieg reichte, lag vor allem an einer Italienerin. Laura Pirovano bestätigte ihren Premierensieg vom Vortag mit einer weiteren starken Fahrt. Über weite Strecken lag sie nur knapp hinter Hütter und fand im unteren Abschnitt die etwas bessere Linie. "Zwei Siege mit jeweils einer Hundertstel Vorsprung – das ist verrückt", hatte die Italienerin im Ziel gut lachen.

Auch die Schweizerin Corinne Suter blieb lange im Kampf um den Sieg, verlor im unteren Streckenteil jedoch etwas Zeit. Am Ende fehlten ihr nur fünf Hundertstel auf Platz eins.

 

 

Rädler stark, Ortlieb ärgert sich über Sturz

Ariane Rädler belegte erneut Rang sechs (+0,86). Ein Fehler im Mittelteil kostete eine mögliche bessere Platzierung. Für eine Schrecksekunde sorgte Nina Ortlieb, die nach einem Fahrfehler stürzte. Die Vorarlbergerin blieb unverletzt und konnte selbstständig ins Ziel fahren. "Es war ein Fehler, der mich ärgert, aber zum Glück ist nichts passiert", erklärte sie.

Weitere ÖSV-Läuferinnen konnten nicht vorne mitmischen. Nadine Fest wurde 19., Mirjam Puchner belegte Rang 29.

Zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Val di Fassa steht noch ein Super-G auf dem Programm. Die letzten Speedrennen der Saison folgen beim Weltcup-Finale in Lillehammer.