TOP - Julia Scheib dominiert im Riesentorlauf
Julia Scheib war in diesem Winter das Maß aller Dinge im Riesentorlauf. Gleich zu Saisonbeginn gewann sie ihr erstes Weltcuprennen im Riesentorlauf in Sölden und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Saison. Im Laufe des Winters folgten vier weitere Siege, zwei 2. Plätze und ein 3. Rang. Mit ihrem Triumph beim Rennen in Are sicherte sie sich schließlich vorzeitig die kleine Kristallkugel für die Disziplinwertung. "Es war eine lange Reise für mich, aber jetzt bin ich angekommen“, sagte Scheib im ORF nachdem die Kugel gesichert war. "Ich bin erleichtert und spüre pure Freude.“
TOP - Katharina Truppe im Slalom vorne dabei
Das "K" in Katharina stand in dieser Saison für Konstanz. Es reichte für Katharina Truppe zwar nur beim Heim-Weltcup in Flachau für einen Podestplatz, doch sie war immer vorne dabei. Insgesamt konnte sich die 30-jährige Kärntnerin sieben Mal in den Top-5 klassieren. "Ich habe heuer die vierten Plätze gebucht. Wenn man so knapp am Podest vorbeifährt, ärgert man sich, aber es gibt Schlimmeres“, sagte sie über ihre vier 4. Ränge.
FLOP - Damen fahren im Super-G hinterher
Die Problem-Disziplin der ÖSV-Damen war in diesem Winter eindeutig der Super-G. Während überall anders Podestplätze eingefahren werden konnten, mussten sie sich hier mit einem fünften Platz zufriedengeben. Für diese Ergebnis sorgte Cornelia Hütter im letzten Rennen beim Saisonfinale in Norwegen. "Es war heute schon einen Tick besser als in den letzten Super-G, aber es fühlt sich nicht so leicht an wie in der Abfahrt, ich finde da einfach nicht den Rhythmus“, ging etwa Ariane Rädler auf Ursachenforschung.
TOP - Vincent Kriechmayr beendet Abfahrtsflaute
Fast genau drei Jahre mussten die österreichischen Speed-Stars auf einen Sieg in der Abfahrt warten. Vincent Kriechmayr erlöste das Team in Courchevel mit seinem insgesamt 20. Weltcupsieg. "Die Kritik war auch völlig ok, wir machen uns eh viel mehr Druck und damit müssen wir umgehen“, ließ Kriechmayr im Anschluss durchblicken, dass sie damit zu kämpfen hatten. Es bleibt zu hoffen, dass die ÖSV-Stars damit befreiter in die nächste Saison gehen können und wir keine weitere lange Durststrecke erleben müssen.
TOP - Manuel Feller erfüllt sich Traum in Kitzbühel
Ein Lebenstraum ging in Erfüllung! Manuel Feller triumphierte bei seinem elften Antritt am Ganslernhang in Kitzbühel. Der 33-jährige Tiroler hatte bislang keine guten Erinnerungen an sein Heimrennen und gab einen Sieg immer wieder als großes Karriereziel an. Beim heurigen Slalom war es endlich so weit und der Lokalmatador darf sich ab jetzt Kitzbühel-Sieger nennen.
"Momentan ist es schwierig, den Sieg in Worte zu fassen. Ich habe oft davon geträumt. Ich war ein paar Mal in einer guten Position, habe aber vielleicht die Nerven nicht gehabt. Heute hat es einfach funktioniert. Schöner kann es nicht sein. Wenn es gleich funktioniert hätte, würde es nicht so viel bedeuten. Definitiv eine Versöhnung mit dem Berg“, freute Feller direkt nach dem Rennen im ORF.
FLOP - ÖSV-Herren in Abfahrt & Slalom mit Aufholbedarf
Obwohl es im heurigen Winter durch Kriechmayr und Feller zwei herausragende Ergebnisse gab, darf man sich vor allem in Abfahrt und Slalom nicht täuschen lassen. In der Abfahrt fuhr Kriechmayr noch zwei weitere Podestplätze ein, doch sonst stand kein ÖSV-Ass auf dem Podium. Im Slalom ist der Abstand zur absoluten Weltspitze noch eklatanter. Der Heimsieg von Feller in Kitzbühel war die einzige österreichsiche Podestplatzierung im diesjährigen Slalom-Weltcup.
FLOP - Nationenwertung geht wieder an die Schweiz
Wie schon in den drei Saisonen davor, ging auch heuer die Nationenwertung wieder an die Schweiz. Während die Schweiz 9110 Punkte erreichte, musste sich der ÖSV mit 8404 Punkten hinten anstellen. Zumindest konnten die ÖSV-Stars wieder etwas mehr zu den Eidgenossen aufschließen. In der Saison 2024/25 war der Rückstand mit 3364 Punkten noch um einiges größer. Trotzdem muss der Ansporn für den nächsten Winter sein, dass Österreich wieder die Skination Nummer 1 wird.
