Nach Enttäuschung in Innsbruck-Quali: Norweger Lindvik verlässt Tournee vorzeitig

Marius Lindvik ist bei der Vierschanzentournee 2026 ausgestiegen.
Marius Lindvik ist bei der Vierschanzentournee 2026 ausgestiegen.HENDRIK SCHMIDT / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Der formschwache Skisprung-Weltmeister Marius Lindvik ist vorzeitig aus der Vierschanzentournee ausgestiegen. Der Norweger, einer der Hauptprotagonisten des WM-Skandals im März, hatte am Samstag als 51. der Qualifikation das Bergiselspringen in Innsbruck verpasst. Für ihn rückt in Bischofshofen Benjamin Östvold ins Team.

Für Olympiasieger Lindvik setzt sich somit die Serie unglücklicher Tourneen fort: 2019/20 und 2021/22 hatte er jeweils als Zweiter knapp den Gesamtsieg verpasst, 2020/21 stieg er als Mitfavorit wegen Zahnschmerzen nach dem Auftakt in Oberstdorf aus.

Bei der Heim-WM in Trondheim hatte es im Frühjahr rund um Lindvik einen Skandal gegeben. Der Norweger hatte zunächst Gold von der Normalschanze vor Andreas Wellinger gewonnen. Eine Woche später wurden er und weitere Teamkollegen nach der Entscheidung von der Großschanze disqualifiziert, da durch ein geheim aufgenommenes Video Manipulationen an seinem Anzug nachgewiesen worden waren. Lindvik beteuert bis heute, nicht von den Manipulationen gewusst zu haben.