Welsh Open: Lokalmatador Williams scheitert, Robertson liefert sich Krimi

Mark Williams
Mark WilliamsGodfrey Pitt / Actionplus / Profimedia

In der dritten Runde der Welsh Open muss nicht nur Mark Williams seine Koffer packen, auch seine Landsmänner Jak Jones und Jackson Page müssen als letzte verbleibende Waliser gehen. Jones war dabei noch am nächsten an einem Sieg dran, Neil Robertson entschied das Match jedoch spät im Decider.

Schon im Achtelfinale müssen die heimischen Fans jegliche Titelhoffnungen begraben: Mit Jackson Page, Jak Jones und Mark Williams sind gleich drei Waliser in der dritten Runde gescheitert.

Während Page beim Stand von 2:1 drei Frames in Folge verloren, war Jones dem Weiterkommen wesentlich näher. In einem Krimi gegen Neil Robertson konnte sich keiner der Spieler entscheidend durchsetzen. Beide Spieler starteten mit Century Breaks (Jones 126, Robertson 122) und lieferten sich ein hochklassiges Duell, dessen Ende nur in einem Decider entschieden werden konnte.

Alle Spiele des Achtelfinals

Neil Robertson gewinnt dramatisch, Williams verliert vor heimischem Publikum

In diesem wurde es dann dramatisch: Jones verschoss im Endspiel auf die Farben Braun und ließ diese vor einer Ecktasche liegen, was Robertson eiskalt bestrafte und mit 4:3 gewann.

Wie Page führte auch Williams mit 2:1 und verlor anschließend drei Fames in Serie. Barry Hawkins war über das gesamte Match besser in den Breaks und spielte insgesamt fünf Breaks in Höhe von mindestens 60 Punkten (95, 84, 69, 64, 62). Williams gelang mit einer 115 zwar das Highlight des Abends, für den Sieg reichte es aber nicht.