"Ich habe mich wirklich darauf gefreut, zur UAE-Tour zurückzukehren und bin enttäuscht, diese Entscheidung zu treffen", wurde Vingegaard in der Mitteilung seines Rennstalls zitiert: "Die Kombination des Sturzes und der anschließenden Krankheit haben uns dazu gebracht, diese Entscheidung zu treffen. Es ist besser, jetzt vollständig zu reagieren, damit ich mich auf meine nächsten Ziele fokussieren kann."
Vorbereitung auf ersten Giro
Der 29-Jährige will in dieser Saison erstmals beim Giro d'Italia (8. bis 31. Mai) an den Start gehen, der Sieg in Italien ist der einzige, der Vingegaard bei den drei großen Landesrundfahrten noch fehlt. Beim Giro erhofft sich der Däne zudem einen Formaufbau für die Anfang Juli beginnende Tour de France, bei der er erneut Tadej Pogacar herausfordern will. Als nächstes Rennen steht die Katalonien-Rundfahrt Ende März auf Vingegaards Programm.
Der zweimalige Tour-Sieger (2022, 2023) war Ende Januar bei einer Trainingsfahrt in der Nähe von Malaga zu Fall gekommen. Ein Amateurfahrer teilte im Zuge dessen mit, dass er vermutlich der Auslöser war, nachdem Vingegaard eine Abfahrt mit erhöhtem Risiko gefahren war, um ihn abzuhängen. Dabei war Vingegaard gestürzt.
In den Emiraten wäre es zu einem Aufeinandertreffen mit Remco Evenepoel gekommen. Der Belgier hat mit bislang vier Siegen einen glänzenden Einstieg in die Saison und bei seinem neuen Team Red Bull-Bora-hansgrohe hingelegt.
