An eine Rückkehr in den Rennbetrieb ist für den Slowenen allerdings noch nicht zu denken. Sowohl die Starts bei den laufenden Europameisterschaften in seiner Heimat als auch die Lombardei-Rundfahrt (12. Oktober) kommt für den Tour-Champion zu früh. Pogacar war auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt gestürzt und hatte einen Bruch des linken Schlüsselbeins, einen Halswirbelbruch sowie eine Gehirnerschütterung erlitten. Der 28-Jährige verpasste deshalb auch die Straßenrad-WM in Montréal/Kanada.
Statt Rennen stehen derzeit gemeinsame Trainingsausfahrten mit seiner Partnerin und Berufskollegin Urska Zigart auf dem Programm. "Wir machen fast jeden Tag gemeinsame Ausfahrten auf dem Rad, aber natürlich haben wir unterschiedliche Trainingspläne", sagte Pogacar. Die Rollenverteilung ist dabei offenbar klar: "In den vergangenen Tagen hat sie mich an den Anstiegen definitiv abgehängt – und auch bei den Abfahrten. Deshalb folge ich jetzt ihrem Tempo."
