Zverev stand vergangenes Jahr im Finale Down Under, verlor dann aber in drei Sätzen gegen Jannik Sinner. Zuvor hatte der deutsche Topspieler aus Hamburg bereits zweimal das Halbfinale von Melbourne erreicht.
Sollte dies Zverev wieder gelingen, wäre es für Becker ein erfolgreiches Turnier des Weltranglistendritten, der zum Auftakt auf den Kanadier Gabriel Diallo trifft.

Ob Zverev sogar eine Chance auf seinen so ersehnten ersten Grand-Slam-Titel erhält, liegt für Becker nicht komplett in den Händen des 28-jährigen Olympiasiegers von Tokio. "Da muss man zuerst Sinner und Carlos Alcaraz erwähnen, die momentan keinen Platz lassen für einen Dritten", sagte der 58-Jährige: "Das liegt natürlich auch an den anderen, da müssen sie halt besser spielen."
Sinner und Alcaraz haben in den vergangenen beiden Jahren alle acht Grand Slams unter sich aufgeteilt. Becker sieht in Melbourne leichte Vorteile für den zweimaligen Turniersieger Sinner, Alcaraz konnte am Yarra River noch nicht jubeln.
