Lediglich Laura Siegemund hatte in Australien die erste Runde überstanden, war dort aber ebenfalls früh ausgeschieden. Viel Hoffnung, dass es schon bald wieder deutlich bergauf gehen wird, hat Kerber nicht.
"Wir müssen da definitiv Geduld haben. Wie viel Geduld, das steht in den Sternen", sagte die dreimalige Major-Siegerin, die auf der Anlage im Melbourne Park in den kommenden Tagen am Legenden-Turnier teilnehmen wird.
"Ich denke, dass einige Junioren nachkommen werden, aber das liegt nicht in meinen Händen, sondern es müssen alle Parteien mitspielen", sagte Kerber und führte aus: "Ich weiß, was für eine Arbeit das ist, hochzukommen und wie viel man investieren muss. Das müssen die Spielerinnen auch machen – über ein paar Jahre hinweg."
Kerber ist seit 2025 als Beraterin für den Frauen-Bereich im Deutschen Tennisbund (DTB) tätig. Grundsätzlich, glaubt die zweifache Mutter, sei es bei den aktuellen Strukturen in Deutschland durchaus noch möglich, Weltklassespielerinnen hervorzubringen.
