Der erste Satz im rot-weiß-roten Duell verlief lange ausgeglichen. Anastasia Potapova startete im WTA500-Viertelfinale in Linz stark, Lilli Tagger kämpfte sich jedoch zurück und schaffte das Rebreak. Im Tiebreak nutzte Potapova nach Rückstand ihre Chance und sicherte sich den Satz.
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Im zweiten Satz übernahm die Neo-Österreicherin dann klar die Kontrolle. Nach abgewehrten Breakchancen zog sie rasch davon und ließ Tagger keine Möglichkeit mehr, ins Match zurückzufinden.
Mit dem Erfolg bleibt auch die Chance auf ihren zweiten Linz-Titel nach 2023 bestehen. "Ich habe gut gespielt. Ich war sehr fokussiert, vor allem im zweiten Satz", erklärte sie.
Tagger zieht positives Fazit
Tagger zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch: "Der erste Satz war recht knapp, den habe ich selbst verspielt." Insgesamt zog sie dennoch ein positives Fazit, auch im Hinblick auf ihre Entwicklung. Mit dem Viertelfinaleinzug wird sie erstmals unter den Top 100 der Weltrangliste geführt. "Die Top 100 sind ein Meilenstein, den ich erreicht habe", sagte die 18-Jährige.

Auch Potapova lobte ihre Gegnerin: "Ich mag Lilli – sie hat eine große Zukunft."
