Die Partie gegen die Spanierin Paula Badosa war von vielen Serviceverlusten geprägt. Julia Grabher nutzte neun ihrer 16 Breakchancen, musste ihrerseits aber ebenfalls sieben Breaks hinnehmen. Im dritten Satz dominierte sie klar, während Badosa deutlich nachließ. Mit dem Sieg stellte Grabher im direkten Vergleich auf 1:1.
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"Ich bin wirklich glücklich, dass ich gegen so eine gute Spielerin gewonnen habe. Es war ein hartes Match für mich, und ich freue mich, dass ich weitergekommen bin", sagte Grabher. Nach dem Satzausgleich sei es entscheidend gewesen, positiv zu bleiben: "Ich habe mich dann im dritten Satz immer besser gefühlt. Ich denke, ich habe einen guten Job gemacht." Auch die Bedingungen in Madrid kämen ihr entgegen, da der höhere Ballabsprung zu ihrem Spiel passe.
Kraus übersteht Quali
Um in der Weltrangliste wieder unter die Top 100 zurückzukehren, benötigt Grabher jedoch weitere Erfolge. Gegen ihre nächste Gegnerin, die Kanadierin Leylah Fernandez, hat sie bisher beide Duelle verloren.
In der Qualifikation kam es zudem zu einem österreichischen Duell: Sinja Kraus besiegte etwas überraschend die Neo-Österreicherin Anastasia Potapova mit 6:2, 6:7 (5), 6:3 und zog in den Hauptbewerb ein. Dort trifft sie am Mittwoch auf die Tschechin Karolina Pliskova.
